Arbeiten an Radweg verzögern sich

In frischen Beton gefahren: Verkehrsteilnehmer sorgen für Probleme

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Auch hier schon beschädigt: Der neue Radweg bei Imbshausen.

Die Arbeiten am Radweg zwischen Imbshausen und Wiebrechtshausen verzögern sich weiter. Ursache dafür: Ein unbekannter Rad- oder Mofafahrer.

Am Montag hat die zuständige Baufirma damit begonnen, bereits erneuerte Betonfelder wieder abzutragen und in Containern zu entsorgen – und ein weiteres Mal die entsprechenden Flächen zu betonieren. Ursache dafür ist ein unbekannter Verkehrsteilnehmer, der offenbar kurz vor dem Wochenende über mehrere Betonflächen gefahren ist und so die Oberfläche irreparabel beschädigt hat. 

„Man wird wahrscheinlich nie rausfinden, wer der Verursacher ist“, sagt Udo Othmer, Leiter des Geschäftsbereichs Bad Gandersheim der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, im Gespräch mit der HNA. Aufgrund dieser Schäden kommt es zu weiteren Verzögerungen bei den Arbeiten.

Eingeschränkt befahrbar: Die Holzbrücke am Radweg bei Wiebrechtshausen hat eine neue Holzoberfläche bekommen. Warnbaken schützen sie vor größeren Fahrzeugen. Foto: Konstantin Mennecke

Die Landesbehörde hat immer wieder Probleme mit Verkehrsteilnehmern, die entweder Absperrungen missachten oder Einrichtungen nicht gemäß ihres Verwendungszwecks nutzen. Ganz konkret werde das an einem Beispiel in diesem Jahr ebenfalls am Radweg entlang der Bundesstraße 248: 

Beim Klostergut Wiebrechtshausen führt der Radweg über eine kleine Holzbrücke. Diese ist seit dem Sommer mit einer roten Bake und dem Schild „Radfahrer absteigen“ versehen. Hintergrund: „Die Brücke wurde offenbar mit schweren Fahrzeugen befahren“, so Othmer. Dafür war die Fußgänger- und Radfahrerbrücke nicht ausgelegt, weshalb sie erneuert werden muss.

„Das ist super ärgerlich“, betont Behördenleiter Othmer. Der Schaden in diesem Fall beläuft sich auf einen noch nicht genau feststehenden fünfstelligen Betrag. Auch in diesem Fall sei der Verursacher für den Schaden nicht festzustellen.

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