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Konzert in Northeim mit dem „Irishman in Berlin“

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Von: Rosemarie Gerhardy

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Rea Garvey animiert seine Fans
Rea Garvey animiert seine Fans. © Jelinek, Hubert

Nach Johannes Oerding am Freitag hat mit Rea Garvey ein weiterer Star ein Konzert auf der Northeimer Waldbühne gegeben. Rund 3000 Fans des „Irishman in Berlin“, hatten sich eingefunden, der die tolle Kulisse der Waldbühne mehrfach lobte und versprach, dass dies nicht sein letztes Konzert in Northeim sein werden.

Northeim - Musikalisch hatte Rea Garvey die Zuschauer schnell von den Sitzen gerissen und zum Tanzen animiert. Ein Großteil der Fans hielt es sowieso nicht auf der Tribüne, sondern sie feierten Garvey und seine Band direkt vor der Bühne.

Rea Garvey animiert seine Fans
Rea Garvey animiert seine Fans © Jelinek, Hubert

Gleich beim zweiten und dritten Song „Is it Love“ und „Armour“ wurde mitgesungen. Garvey appellierte, an die Besucher nicht „cool rumzustehen“, sondern zu tanzen. Man solle nach der Pandemie wieder aufstehen und sich besser fühlen. Er forderte aber auch auf: „Lass Hass nicht in dein Herz“.

Die Fans bejubelten ihren Star, der nicht nur wegen seiner Musik, sondern auch aus verschiedenen Fernsehsendungen bekannt ist.
Die Fans bejubelten ihren Star, der nicht nur wegen seiner Musik, sondern auch aus verschiedenen Fernsehsendungen bekannt ist. © Jelinek, Hubert

Eine ganz besondere Stimmung kam auf, als Garvey allein mit Gitarre auf der Bühne stand. Er spielte „Supergirl“, mit dem er vor 23 Jahren seinen musikalischen Durchbruch in Deutschland schaffte, damals mit seiner Band Reamonn. Auch „Tonight“ aus dieser Zeit trug er ganz in Straßenmusiker-Manier nur mit Gitarrenbegleitung vor. Nach diesen ruhigeren, emotionalen Momenten kam die Band wieder hinzu und mit „Kiss me“ stiegen auch die Fans wieder mit in den Gesang ein. Es reihten sich Hit an Hit aus dem umfangreichen musikalischen Werk von Garvey, Höhepunkt für die Fans waren sicherlich „The One“ und „Wild Live“, mit denen sich der Konzertabend aber auch dem Ende zuneigte.

Für eine Zugabe ließ sich Garvey nochmals auf die Bühne locken. Nach gut eineinhalb Stunden war dann gegen 21.30 Uhr Schluss.

Garveys „Hy Brasil“-Tour führte auch nach Northeim auf die Waldbühne.
Garveys „Hy Brasil“-Tour führte auch nach Northeim auf die Waldbühne. © Rosemarie GErhardy

„Hy Brasil“ so lautet nicht nur der Name der Tour, die in großen Buchstaben über der Bühne prangten. „Hy Brasil“ ist auch der Titel des fünften Studioalbums, das seit 2020 auf dem Markt ist. Zudem ist es eine Referenz an jene mystische irische Insel, die der Sage nach nur alle sieben Jahre für einen Tag aus dem Atlantik auftaucht. Vergleichbar ist nun die Northeimer Waldbühne wieder mit zwei Topkonzerten aus dem Dornröschenschlaf geweckt worden.

Als Vorband zu Garvey spiele Leif Bent, ein 24-jähriger Berliner Musiker, der seine Erfolge bislang im Internet feiern konnte. Er war sichtlich beeindruckt von der Northeimer Kulisse und freute sich mehrfach: „Vor so viel Publikum hab ich noch nie gespielt“. (Rosemarie Gerhardy)

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