Reservisten-Musikzug erspielt 1880 Euro für die Sixti-Kirche

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Stabtausch: Als der Dirigent, Hauptmann Thomas Andreas, in einem Concerto die Soloklarinette spielte, dirigierte statt seiner Hauptgefreiter der Reserve Maik Eisner, der hier seinem Chef Beifall spendet.

Northeim. Liebe und Anbetung waren die Leitmotive des Repertoires beim Benefizkonzert des Reservisten-Musikzuges Niedersachsen in der voll besetzten Northeimer St.-Sixti-Kirche.

Dirigent, Hauptmann Thomas Andreas, zeichnete nicht nur mit ausladenden Armbewegungen große Spannungsbögen mit expressiver Dynamik. Er spannte auch einen weiten musikalischen Bogen, von „Heal the World“ („Heile die Welt“ von Michael Jackson) und Märschen bis zu Verdi-Opern, vom Kirchenlied bis zum Musical „Les Misérables“ von Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil.

Thomas Andreas hatte noch zwei weitere Funktionen. Er moderierte selbst das mehr als zweistündige Konzert mit kundigen Überleitungen, und er spielte die Soloklarinette im dreisätzigen „Concerto per clarinetto“ vom Niederländer Kees Vlak. Am Stab vertrat ihn bei diesem Werk Hauptgefreiter der Reserve Maik Eisner.

Mehrere Mitglieder des Musikzuges traten in kürzeren Passagen solistisch hervor. Obergefreiter der Reserve Werner Tippelt, Alt-Saxophon, spielte die Singstimme in „You raise me up“ (Du erhebst mich) von Rolf Løvland. Die Hymne ist vor allem durch die irische Band Westlife bekannt geworden.

Das hellauf begeisterte Publikum konnte den Reservisten-Musikzug auch mit nach Hause nehmen, denn er hat anlässlich des 20-jährigen Bestehens seine erste CD vorgelegt.

Die Schirmherrin, Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, war verhindert. Ihre Grußbotschaft wurde vom Vorsitzenden der Kreisgruppe Göttingen im Reservistenverband, Michael Binding, verlesen.

Die statt Eintritt erbetenen Spenden in Höhe von 1878 Euro gehen ohne Abzug an den Förderverein St. Sixti. (zäl)

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