Bauern wünschen sich mehr Regen

Für die Umwelt: Greening Voraussetzung für EU-Zahlungen

Vorführungen: An mehreren Stationen gab es auf dem Rübentag auf einem Feld bei Bockenem Informationen zur Optimierung der Rübenproduktion. Foto: nh

500 Landwirte aus Niedersachsen trafen sich bei Bockenem zum Zuckerrübentag

Bockenem/Northeim. Mehr als 500 Landwirte, Berater und Interessierte folgten der Einladung der Veranstalter zum 18. Niedersächsischen Zuckerrübentag in der vorigen Woche auf eine landwirtschaftlichen Fläche zwischen Bönnien und Bültum bei Bockenem.

Hier hatten die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Rübenanbaues, die Nordzucker AG und die Zuckerrübenanbauerverbände Niedersachsen-Mitte und Südniedersachsen ein informatives Programm rund um den Rübenanbau gestaltet.

Neben der Verbesserung der Produktionstechniken auf dem Feld wurden insbesondere Lösungsansätze zum Umgang mit den neuen Herausforderungen im Rahmen des sogenannten Greenings aufgezeigt.

Das Greening ist ab diesem Jahr Voraussetzung dafür, dass Landwirte Direktzahlungen der EU erhalten. Dabei geht es unter anderem um den Erhalt von Dauergrünland, aber auch um umweltfreundliche Flächennutzung und Anbaudiversifizierung. Beim Rübentag, so Dr. Christoph Brandfaß, Fachgruppenleiter Pflanzenbau und Pflanzenschutz der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Northeim, sei den Landwirten unter anderem gezeigt worden, wie sie mit dem Einsatz von Zwischenfrüchten die Greening-Anforderungen erfüllen können.

Schon während der Begrüßung sei zudem intensiv über das Verfahren und die Folgen des Wegfalls der Zuckermarktordnung im Jahr 2017 diskutiert worden, fährt Brandfaß fort. Der Wegfall führe derzeit zu großer Verunsicherung bei den Rübenbauern.

Brandfaß: „In einem Punkt waren sich alle Besucher einig: Es muss mal wieder regnen, damit nicht nur die Rübe gut wachsen kann.“ (goe)

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