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Nörten-Hardenberg: Ausschuss fordert mehr Sicherheit für Radfahrer

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Von: Hans-Peter Niesen

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Der beliebte Leine-Heide-Radweg mündet bei Marienstein direkt auf die stark befahrene Bundesstraße 446. Diese Gefahrenstelle soll entschärft werden.
Der beliebte Leine-Heide-Radweg mündet bei Marienstein direkt auf die stark befahrene Bundesstraße 446. Diese Gefahrenstelle soll entschärft werden. © Hans-Peter Niesen

Die beiden Gefahrenstellen im Verlauf des Leine-Heide-Radwegs in Nörten-Hardenberg sollen entschärft werden.

Northeim / Nörten-Hardenberg – „Wenn wir den Radweg von Bovenden über Marienstein kommend durch den Ortskern von Nörten-Hardenberg führen, haben wir bereits eine weniger“, unterstrich der Nörtener Kreistagsabgeordnete Werner Thiele (CDU) in der jüngsten Sitzung des Kreisbauausschusses. Sie fand als Hybridsitzung in der Oberschule Northeim statt.

Radwege

Die Gefahrenstelle, die weg wäre, wenn der beliebte Fernradweg durch die Ortslage von Nörten geführt würde, wäre der sehr stark befahrene Einfahrts- beziehungsweise Auffahrtsbereich zwischen der Bundesstraße 446 und der Bundesstraße 3. Es bliebe aber je nach Wegführung die Querung der ebenfalls üppig frequentierten B 446 oder der viel befahrenen Hannoverschen Straße.

Bei der Entscheidung soll jetzt eine Verkehrsschau zusammen mit der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Aufschluss über die erforderlichen Maßnahmen bringen. Sie ist für Ende Mai geplant, sagte Kreisbau-Dezernentin Julia Gottlieb. Wegen der Corona-Pandemie hat die Schau bislang nicht stattgefunden. Gerd Kimpel (CDU, Volpriehausen) forderte den Lückenschluss des Radwegs zwischen Verliehausen und Schoningen. Die beste Lösung sei eine Wegeführung durch die Feldmark.

Peter Traupe (SPD, Einbeck) monierte, dass die Nutzer des Fernradwegs R1 zwischen Volksen und Garlebsen auf der dortigen Landesstraße fahren müssten und nicht auf einen Radweg.

Landkreis-Mitarbeiterin Annika Rose sagte, der Kreis warte für diesen Bereich auf eine Stellungnahme der Landesstraßenbehörde. Ausschussvorsitzender Rolf Metje (SPD, Einbeck) verwies darauf, dass es für den Fernradweg in diesem Bereich bereits ein Konzept der Stadt Einbeck gebe. Anlass für die Forderungen war die Vorlage eines Sachstandsberichts zum Radwegebau im Landkreis Northeim. Er wurde vom Ausschuss einstimmig zur Kenntnis genommen.

Kreisstraßen

Beim Sachstandsbericht über den Straßenbau im Landkreis machte André Neubauer (SPD, Kalefeld) deutlich, dass die sogenannte Fissekentalstraße von Willershausen nach Willensen im Landkreis Göttingen unbedingt erneuert werden muss. „Die Straße ist einem desolaten Zustand.“

Der schlechte Zustand wurde von Landkreis-Mitarbeiter Holger Lambrecht eingeräumt: „Schlechter geht gar nicht.“ Wegen der geringen Belastung stehe sie doch erst auf Platz 40 der Prioritätenliste. Es würde jetzt jedoch erneut eine Verkehrszählung stattfinden. „Das Ergebnis müssen wir abwarten.“

Gerd Kimpel forderte die Erneuerung der Straße vom Bahnhof zur alten Bundesstraße 241 in Volpriehausen, wenn die Ortsumgehung im Verlauf der neuen B 241 bis Bollensen fertiggestellt ist. Holger Lambrecht wies darauf hin, dass die Stadt Uslar dann sagen müsse, wie „es unter der Straße aussieht“.

Schul-Nachnutzung

Beim Sachstandsbericht Hochbaumaßnahmen sagte Julia Gottlieb auf Nachfrage von André Neubauer, dass derzeit ein Konzept für die Nachnutzung der ehemaligen Schule in Düderode erarbeitet werde. Auf Frage von Edgar Martin (FDP, Kalefeld) sagten Kreismitarbeiter Michael Mocha und die Baudezernentin, dass für die weitere Nutzung der früheren Schulsporthalle in Echte Gespräche geführt würden.

Die neue Heizung werde installiert, sobald die Teile geliefert werden. Angekündigt gewesen seien vier Wochen Lieferzeit, die inzwischen auf 13 Wochen verlängert worden seien. (Hans-Peter Niesen)

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