Ruhiger Job an Wahlurne: Helfer kontrollieren Ablauf

Einige der Wahlhelfer in der Schule am Sultmer: Von links Rüdiger Beinhorn , Eva-Maria Francke , Dieter Kaeß und Wilfried Schade. Foto: Zander

Northeim. Über zu großen Andrang können sich die Wahlhelfer in der Schule am Sultmer nicht beklagen. "Zur Zeit ist es sehr ruhig ", beschreibt Wilfried Schade die Stimmung im Wahllokal.

Er sitzt zusammen mit drei weiteren Wahlhelfern in einem Klassenraum der Northeimer Grundschule und wartet auf die Wähler des Wahlkreises 206.

Gegen 15 Uhr haben von 840 wahlberechtigten Northeimern 250 ihre Stimme abgegeben - Schade erhofft sich eine noch größere Wahlteilnahme. „Sollte das Wetter abkühlen, könnten heute Abend noch einige Bürger kommen“.

Zum ersten Mal Wahlhelfer

Der 61-jährige Northeimer ist zum ersten Mal Wahlhelfer. „Warum sollen das immer nur andere machen? Ich möchte mich aktiv einbringen und etwas Neues kennenlernen“, sagt Schade über seine Motivation. Bei der vergangenen Wahl habe er sich dazu entschieden, sich als Wahlhelfer eintragen zu lassen. Vor kurzem kontaktierte die Stadt Northeim Schade, der sich sehr freue, zu den Helfern zu gehören.

Zu den Aufgaben der Helfer gehören in erster Linie die Kontrolle der Wahlabläufe und der Urnen. „Wir sorgen dafür, dass auf die Wahl kein Einfluss genommen wird. Eine Wahl muss frei, geheim, unmittelbar, gleich und direkt sein“, erkärt Schade. Ab 18 Uhr kommt eine weitere wichtige Aufgabe hinzu: das Auszählen der abgegebenen Stimmen. Die Wahlhelfer prüfen dabei ebenfalls die Gültigkeit der Wahlzettel.

Neben den Aufgaben und der damit verbundenen Verantwortung reizt Schade auch, dass er mit den Leuten ins Gespräch komme: „Man trifft den Nachbarn oder den Arbeitskollegen und es ergeben sich nette Unterhaltungen“. Auch deshalb könne Schade den ehrenamtlichen Posten des Wahlhelfers nur empfehlen.

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