Spritzguss- und Membranhersteller

Sabeu baut für zwölf Mio. Euro neue Unternehmenszentrale in Northeim

Schweres Gerät im Einsatz: Die Arbeiten für den Bau des neuen Sabeu-Werkes an der Northeimer Detlef-Carsten-Rowedder-Straße haben begonnen. Foto: Jelinek

Northeim. Der Spritzguss- und Membranhersteller Sabeu in Northeim vergrößert sich. Bis April 2017 will das Unternehmen seinen Betrieb von der Göttinger Straße auf ein Grundstück am südlichen Ortseingang verlegen. Dort entsteht eine neue, hochmoderne Fertigungsstätte.

Grund für den Neubau ist laut Geschäftsführer Nikolas Dicke die steigende Nachfrage nach Sabeu-Produkten: „Wir sind eines von weltweit wenigen Unternehmen, das Spritzgussteile in Kombination mit so genannten Ionenspur-Membranen herstellt.“ Diese Komplettlösung werde stark nachgefragt, die Produktionskapazität soll deutlich erhöht werden.

Das neue Werk wird auf einer Fläche von 30.000 Quadratmetern entstehen. Die Bauarbeiten laufen bereits.

Mit der neuen Unternehmenszentrale möchte Sabeu auch seinen rund 100 Mitarbeitern in Northeim optimale Arbeitsbedingungen und eine moderne Ausstattung bieten. Allein die Bürofläche am neuen Standort solle 1800 Quadratmeter groß werden und werde damit das Doppelte an Raum für die Planung von Projekten und die Konzeption neuer Produkte bieten.

Die Produktionsfläche werde sich auch verdoppeln auf 3000 Quadratmeter. Das Investitionsvolumen für den Neubau beträgt laut Firmensprecher Fabian Christopher Jung zwölf Millionen Euro.

In dem neuen Werk soll auch effizienter und nachhaltiger produziert werden, fährt Jung fort. Beispielsweise werde die Prozessabwärme am neuen Standort wiedergewonnen und zur Heizung der Büro- und Werkräume genutzt, um zusätzliche Emissionen zu vermeiden.

Auch die Produktionsabläufe sollen optimiert werden. Eine automatisierte Materialförderung soll Arbeitsprozesse verschlanken. Jung: „So können wir just-in-time (schnell auf Kundenbestellung ohne große Lagerhaltung, Anm. d. Red.), schneller und in größeren Stückzahlen produzieren.“

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