Schau zur Nazi-Machtübernahme: Museen arbeiten Hand in Hand

Ausstellungseröffnung: Frauke Heiligenstadt eröffnete die von Ekkehard Just (2. v. l.), Dr. Wolfgang Schäfer (Mitte) und Daniel Althaus erarbeitete Exposition. Links Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser. Foto:  Weiss

Northeim. Die Bedeutung der Zusammenarbeit der Museen der Region haben Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt und Northeims Stadtarchivar und Museumsleiter Ekkehard Just betont. Sie sprachen zur Eröffnung der Ausstellung „Die Machtergreifung in Northeim, im Solling und im Wesertal“  im Northeimer Museum.

Die Ausstellung besteht zum Teil aus der Ausstellung „Bürgerkrieg im Wesertal“, die bereits im vergangenen Jahr vom ehemaligen Uslarer Archivar Dr. Wolfgang Schäfer und dessen Nachfolger Daniel Althaus erarbeitet wurde und im Uslarer Museum zu sehen war. Just hat sie um Exponate, Bilder und Dokumente zu den Ereignissen in Northeim ergänzt.

In seiner Begrüßung betonte Just, dass die Kooperation der Museen von Northeim und Uslar seit Jahren hervorragend funktioniere. Heiligenstadt nannte die Zusammenarbeit der Museen eine wichtige Form, der interkommunalen Zusammenarbeit. Angesichts des Themas hoffe sie, dass viele Schulen die Chance nutzen, die Ausstellung mit Schülern zu besuchen.

Die Ausstellung zeigt den Prozess der Machteroberung und Machtdurchsetzung durch die NSDAP in Northeim, im Solling und an der Weser. Während dieser Prozess in der Kreisstadt, wo die Nazis schon vor 1933 deutliche Mehrheiten bei Wahlen errangen, relativ ruhig geschah, gab es im Solling und an der Weser heftige Auseinandersetzungen von SA mit der KPD- und SPD-Anhängerschaft. (ows)

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