Lösung wird weiter gesucht

Feuerwehrhaus Berwartshausen: Auch Scheune und Container werden diskutiert

So sieht das Feuerwehrhaus von Berwartshausen aktuell aus. Es entspricht schon seit vielen Jahren nicht mehr den Anforderungen. ARchiv
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So sieht das Feuerwehrhaus von Berwartshausen aktuell aus. Es entspricht schon seit vielen Jahren nicht mehr den Anforderungen. (Archivfoto)

Alles wieder auf Null: Northeims Bürgermeister Simon Hartmann möchte in der Diskussion um einen möglichen Feuerwehrhaus-Neubau in Berwartshausen noch einmal alle Beteiligten an einen Tisch holen – und alle Optionen neu besprechen. Das hat er auf HNA-Anfrage mitgeteilt.

Northeim/Berwartshausen - Zu diesen Optionen gehört laut Hartmann auch das nach seinen Worten für die Stadtverwaltung sehr überraschende Angebot von Berwartshausens Ortsvorsteher Lutz Keese, eine größere Scheune für die Feuerwehr zur Verfügung zu stellen. Keese hat seit Jahrzehnten die jetzige Garage, in der die Feuerwehr untergebracht ist, an die Stadt Northeim verpachtet.

„Wir müssen auch über eine Containerlösung sprechen, genauso wie weiter über einen möglichen Neubau“, so Hartmann weiter.

Der Stadtrat habe beschlossen, dass die Feuerwehr Berwartshausen ein neues, größeres Einsatzfahrzeug bekommen soll. Das passe aber nicht mehr in die bisherige Garage (HNA berichtete). „Aber wer A sagt, muss auch B sagen“, sagte Hartmann.

Fakt sei, dass für die jetzige Unterkunft seitens der Feuerwehr-Unfall-Kasse (FUK) bereits vor einigen Jahren der Bestandsschutz aufgehoben worden sei. Das bedeute zwar nicht, dass der Raum nicht mehr benutzt werden dürfe, allerdings müssten alle Mängel schnellstmöglich beseitigt werden. Dafür zu sorgen sei Aufgabe der Stadt und der Politik.

Hartmann betont in dem Zusammenhang erneut, dass es mit ihm keine Fusion der Berwartshäuser Wehr mit anderen Ortsfeuerwehrwehren geben werde. Einen entsprechenden Arbeitsauftrag habe er auch per Beschluss vom Stadtrat erhalten. Und wenn eine Feuerwehr aufgelöst werden soll, müsse auch das der Rat entscheiden, betonte Hartmann weiter. „Mit dem Prinzip ‘Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass‘ kommen wir hier nicht weiter.“

Und: Für ihn sei eine sachgerechte Ausstattung der Ortswehren unabdingbar und genieße hohe Priorität. Dazu gehörten neben der Schutzausrüstung auch Fahrzeuge und Feuerwehrhäuser. (kat)

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