Bestens vorbereitet

Schüler in Langenholtensen erlebten "Sofi" hauntah

Foto: Hartung

Langenholtensen. Die Kinder der Grundschule in Langenholtensen beobachteten das Naturereignis mit Spezialbrillen.

Um 10.32 Uhr stürmten die ersten Grundschüler aufgeregt auf den Pausenhof. „Nicht in die Sonne gucken, solange ihr noch keine Brillen habt“, ermahnte Schulleiter Thomas Bader und verteilte mit seinen Kollegen die Spezialbrillen an die Kinder.

In der Grundschule in Langenholtensen waren die Jüngsten bestens auf die Sonnenfinsternis vorbereitet. „Anhand eines Modells und eigenen Zeichnungen haben wir im Unterricht besprochen, was bei diesem Naturereignis passiert“, sagte Bader. Ihm war es wichtig, dass die Kinder die „Sofi“ hautnah miterleben können und hatte daher extra die Spezialbrillen besorgt. „Das ist ein einmaliges Erlebnis, das muss man den Kindern auf jeden Fall näher bringen.“ Zudem könnten die Schüler durch die Praxis gut verstehen, wie die Gestirne miteinander zusammenhängen.

Nachdem die zehnjährige Hanna die schwarze Papp-Brille aufgesetzt hatte, schaute sie mit ihren Mitschülern erstaunt zur Sonne. „Durch die Brille sieht es aus, als ob der Mond doppelt ist. Von der Sonne ist nur noch eine kleine Sichel zu sehen“, sagte das Mädchen.

Dem neunjährigen Justin fiel noch etwas auf: „Plötzlich war eine andere Stimmung. Als ich raus gegangen bin, ist mir auch erstmal ganz kalt geworden.“

Auch Levin (9) begeisterte das Spektakel am Himmel. Das Beobachten der Sterne gehöre ohnehin zu seinen größten Hobbys. „Ich finde das total toll heute. Hoffentlich kann ich in 60 Jahren auch die totale Sonnenfinsternis erleben.“ (cha)

Sonnenfinsternis 2015: Bilder unserer HNA-Leser

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