Landrätin möchte Neubau nun mit 4,2 Millionen Euro unterstützen

1,2 Millionen Euro mehr für Northeimer Schuhwallhalle

Luftaufnahme der alten Schuhwallhalle in Northeim
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Wir durch einen Neubau ersetzt: Die Northeimer Schuhwallhalle

Vom Landkreis soll es mehr Geld für den Neubau geben.

Northeim – Der Kreistag hatte der Stadt Northeim für den Ersatzneubau der Sporthalle am Schuhwall bereits im November 2019 einen Investitionszuschuss des Landkreises in Höhe von drei Millionen Euro zugesagt. Landrätin Astrid Klinkert-Kittel hat dem Kreisausschuss nun jedoch vorgeschlagen, den Zuschuss vom Kreis auf 4,2 Millionen Euro zu erhöhen.

Der Investitionszuschuss des Landkreises sollte ursprünglich in Höhe einer möglichen Eigeninvestition für eine für den Schulsport minimal erforderliche Zweifeldsporthalle erfolgen.

„Die kreiseigenen Sporthallen werden neben dem allgemeinen Schulsport aber auch in sehr großem Umfang für den Vereins- und Breitensport genutzt“, so Klinkert-Kittel weiter. Die Hallengrößen weichen daher in der Praxis von den DIN-Richtwerten ab.

Um den Vereins- und Breitensport angemessen auch für den Neubau der Schuhwallhalle zu berücksichtigen, habe die Kreisverwaltung nun eine entsprechende Neuberechnung durchgeführt.

„Wir dürfen auch nicht außer Acht lassen, dass aufgrund der konjunkturellen Hochphase in der Baubranche mit erheblichen Kostensteigerungen zu rechnen ist“, so die Landrätin zur Begründung ihres Vorschlages. Sie schlägt daher nunmehr eine Kreisbeteiligung von 4,2 Millionen Euro vor, bei der auch eine jährliche Preissteigerung von 3,5 Prozent bis zur tatsächlichen Realisierung des Neubaus berücksichtigt werden soll.

„Ich hoffe, dass der Kreisausschuss meinem Vorschlag zustimmt, und wir der Stadt Northeim dieses wichtige Signal zum geplanten Hallenneubau geben können“, so die Landrätin.

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