Quote steigt auf 6,6 Prozent, aber unter Vorjahresniveau

Schulende bringt mehr Arbeitslose im Kreis

Foto: Weiss

Northeim. Die Arbeitslosenzahlen im Monat Juli sind im Landkreis Northeim saisonal bedingt leicht angestiegen. Grund ist laut Arbeitsagentur das Ende der Schulzeit. Viele Jugendliche drängten vorrübergehend auf den Arbeitsmarkt.

Die Arbeitslosenquote stieg um 0,2 Punkte auf 6,6 Prozent, liegt aber weiter unter der des Vorjahres (6,7).

Der Leiter der drei Arbeitsagenturen Northeim, Einbeck und Uslar, Maik Gronemann Habenicht, zieht trotz der leicht gestiegenen Arbeitslosigkeit ein positives Monatsfazit. „Der regionale Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin stabil und in guter Form“, sagt er. Dies zeige sich nicht nur am positiv ausfallenden Vergleich der Arbeitslosenquote mit dem Vorjahr, sondern zum Beispiel auch an den offenen Stellen.

Derzeit sind im Kreis Northeim 845 offene Stellen gemeldet. Das sind 32 mehr als Ende des Vormonats und sogar 136 mehr als vor einem Jahr.

Absolut gesehen sind aktuell kreisweit 4678 Menschen arbeitslos gemeldet. Gegenüber Juni bedeutet das einen Zuwachs von 166 Personen, im Vergleich zum Vorjahr allerdings einen leichten Rückgang von 40 Personen.

Der aktuelle saisonale Anstieg der Arbeitslosen sei überwiegend auf das gleichzeitige Ende der Schulzeit und der meisten beruflichen und schulischen Berufsausbildungen zurückzuführen, so Gronemann-Habenicht. So sei die Anzahl der arbeitslosen Jugendlichen im Juli um 18 Prozent oder 86 Personen auf 555 angewachsen.

Auch endeten im Juli traditionell im Hinblick auf den Ausbildungsbeginn ab August viele berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen. Daher sei die Anzahl der Menschen, die aus einer solchen Maßnahme oder einer Ausbildung heraus arbeitslos wurden, im vorigen Monat um 98 Personen gestiegen.

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