Schwesternwohnheim muss Gesundheitszentrum weichen

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Der Bauzaun steht schon: Der Abriss des Schwesternwohnheims soll in der kommenden Woche beginnen.

Northeim. Ein Block des ehemaligen Schwesternwohnheims an der Wieterallee wird abgerissen. Dort will Dr. Roy Kühne ein neues Gesundheitszentrum errichten.

Der Abriss soll in der kommenden Woche beginnen, kündigte er im Gespräch mit der HNA an. Das Nachbargebäude mit der Kindertagesstätte im Erdgeschoss bleibt erhalten. Im nächsten Jahr soll dann ein vierstöckiges Gebäude für das Gesundheitszentrum entstehen.

Hekalo und Kühne gehen davon aus, dass 2016 die Einweihung des Neubaus stattfindet. Seinen bisherigen Standort Am Münster gibt Kühne dann auf.

„Wir können hier nicht expandieren“, begründet er den Standortwechsel. „Wir sind bei den räumlichen Kapazitäten am Ende.“ Über knapp 1000 Quadratmeter Fläche verfügt das Gesundheitszentrum in der Innenstadt. Außerdem schränke die Statik des Altbaus die Möglichkeiten zu Veränderungen ein. Dazu komme, dass es in unmittelbarer Nähe nicht genügend Parkplätze gebe.

Der Bauzaun steht schon: Der Abriss des Schwesternwohnheims soll in der kommenden Woche beginnen.

Der Neubau soll nach den Worten von Geschäftsführer Sanel Hekalo, der für den CDU-Bundestagsabgeordneten Kühne das Gesundheitszentrum leitet, in vier Etagen insgesamt 2200 Quadratmeter Fläche bieten. Der zusätzliche Raum ist nach Kühnes und seinen Worten notwendig, um das Angebot erweitern zu können. Vorgesehen ist, künftig Ergo-Therapie und Ostheopathie anzubieten und die Trainingstherapie zu erweitern. Ferner soll eine Sauna entstehen. Auch der Bau eines Bewegungsbads ist geplant.

Warten auf Zulassung 

Kühne hat nach eigenen Worten zwei Jahre nach einem geeigneten Standort für ein größeres Gesundheitszenrum gesucht. Wann der Baubeginn ist, steht noch nicht ganz fest. Zunächst müssen die Pläne noch von den Krankenkassen gebilligt werden.

Denn damit er auch künftig Leistungen bei den Kassen abrechnen kann, müssen die Räume bestimmte Bedingungen erfüllen, so Kühne. Unter anderem müssen die Patienten, die aus Therapiegründen an Geräten trainieren, von den Besuchern des Gesundheitszentrums getrennt sein, die sich dort ohne medizinische Verordnung privat fit halten.

Von Olaf Weiss

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