Sebastiansschmaus der Northeimer Schützen war launiges Spektakel

Launige Rede: Die fast 400 Gäste im Lux-Saalbau hörten aufmerksam zu, als Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok (rechts) ans Rednerpult schritt.

Northeim. Unter dem Motto „Auf, ihr fröhlichen Schützen - es ist Zeit zu feiern“, versammelten sich 370 Mitglieder der Bürgerschützengesellschaft mit Vertretern von befreundeten Vereinen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft beim Sebastiansschmaus.

„Ich begrüße den Rat der Landeshauptstadt Northeim“, sagte Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok. Schließlich habe Northeim fast genau so lange Stadtrechte wie die derzeitige Landeshauptstadt und gründete früh die Bürgerschützengesellschaft. Verbindend sei auch die Autobahn 7.

„Wir kümmern uns, ist das Motto unserer Stadt“, sagte Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser. Das gelte nicht nur für Schwäne und die einbeinige Ente, die beim Bauhof überwintern können. Er wünschte sich, dass genau so wie bei der Fusion der Northeimer Schützenvereine zur einer BSG die Verschmelzung von Stadtrat und Bürgermeister gelinge. „Da geht noch was. Vielleicht hilft da eine Paartherapie“. Passend zur Rede stimmten die Musikfreunde Edesheim-Hohnstedt-Northeim im Anschluss den „Ententanz“ an.

Schostok stellte die These auf, dass die Vorfahren des 45. US-Präsidenten Donald Trump aus Northeim stammen, denn Northeim baute sich vor Jahrhunderten eine Schutzmauer. Maurermeister Donatus Trump sei nach Amerika ausgewandert und Donald Trump setze die Idee der Vorfahren jetzt mit dem angekündigten Bau der Mauer zu Mexiko um.

In Norddeutschlands bekanntester Waldbühne werde demnächst Wagners Oper „Tannhäuser und der Kleinkrieg vom Rathaus“ aufgeführt, sagte Schostok und hatte damit die Lacher im Saal auf seiner Seite.

Ehrensache

Zur „Getreuen Schützenschwester“ wurde Inge Wüstefeld vom Damenschießsportverein Jägercorps geehrt. Sie ist seit 1975 dabei, war von 1989 bis 2011 die Vorsitzende, davor zwei Jahre Sportwartin und ist seit 2011 Ehrenvorsitzende der Jägerdamen.

Waldemar Fahrig vom Schützenverein von 1910 wurde zum „Getreuen Schützenbruder“ ernannt. Er ist seit 1953 immer aktiv und erfolgreich bei den Schießveranstaltungen gewesen. Er war jahrelang Mitglied der BSG-Unteroffiziere und bei allen Arbeitseinsätzen fleißig dabei.

In Abwesenheit wurde Winfried Rebohl vom Schützenverein von 1910 wurde zum „Altermann“ ernannt. Er trat dem Verein 1970 bei und war als Rechnungsführer und Oberleutnant jahrelang aktiv. Noch nie hat er ein Schützenfest ausgelassen. Die Ehrung wird beim Schützenfest nachgeholt.

Launige Reden beim Sebastiansschmaus

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