Verteilung über den Einzelhandel angestrebt

Sieben Kommunen wollen Gelben Sack verteilen

Demnächst wieder in den Verwaltungen erhältlich: Wann die Rückkehr zum alten Verteilsystem für den Gelben Sack genau stattfindet, steht noch nicht fest. Doch sieben von elf Kommunen haben ihre Bereitschaft bereits signalisiert. Archivfoto: nh

Northeim. Die Rückkehr zum alten Verteilsystem für den Gelben Sack wird immer wahrscheinlicher.

Auf HNA-Anfrage teilte Heike Mittelstädt, Geschäftsführerin des gleichnamigen Entsorgungsunternehmens mit Sitz in Uslar mit, dass es mittlerweile Gespräche mit allen elf Kommunen im Landkreis Northeim gegeben habe. Sieben davon hätten ihre Bereitschaft signalisiert, demnächst die Verteilung der Wertstoffsäcke wieder in den jeweiligen Bürgerbüros zu organisieren. Lediglich die Städte Bad Gandersheim und Dassel sowie die Gemeinden Katlenburg-Lindau und Kalefeld wünschen sich eine andere Regelung.

„Wir halten auch die Verteilung vor Ort für die bürgerfreundlichere Lösung“, sagt Volker Mönnich, stellvertretender Verwaltungs-Chef der Gemeinde Katlenburg-Lindau. Allerdings verfüge die Gemeinde nicht über ein Bürgerbüro, in dem sich die Verteilung ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand leichter abwickeln ließe. Man suche daher derzeit nach einer Möglichkeit, die Verteilung über interessierte Einzelhändler abwickeln zu können. Mönnich: „Das hätte für die Bürger den Vorteil, dass sie nicht auf die Öffnungszeiten der Verwaltung angewiesen wären.“

In der Gemeinde Kalefeld wird laut Eberhard Bohnsack, stellvertretender Verwaltungs-Chef, ebenfalls die Verteilung über den Einzelhandel angestrebt.

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