Publikum setzt Gemeinde auf Platz zehn

Erfolg bei Internet-Wettbewerb: St. Sixti wieder unter Deutschlands Besten

Renovierung steht bevor: Auch die Kirchenfenster der Sixti-Kirche sollen im Rahmen der Innenrenovierung mit saniert werden. Sie gehören zu den ältesten im Lande. Hier werden sie von Restauratorin Nicole Sterzing, Kirchenvorsteher Dr. Christian Steigertahl (rechts) und Kim Kappes (links) vom Landesamt für Denkmalspflege begutachtet. Foto: Gödecke

Northeim. Einen neuerlichen Erfolg beim Internet-Wettbewerb Deutschlands engagierteste Kirchengemeinden hat die Northeimer Sixti-Gemeinde errungen.

Vor drei Jahren hatte die Northeimer St-Sixti--Gemeinde groß abgeräumt beim Wettbewerb des christlichen Magazins „Chrismon“ und den Titel „Deutschlands lebendigste Gemeinde“ nach Northeim geholt. Jetzt war sie wieder erfolgreich und wurde im Nachfolgewettbewerb unter 125 teilnehmenden Gemeinden vom Publikum auf den zehnten Platz gewählt.

Beworben hatten sich die Northeimer mit dem Projekt „Deckenpatenschaften“ als Beitrag zur Finanzierung der geplanten, eine Million Euro teuren Innenrenovierung der Kirche. 4751 Menschen gaben dem Northeimer Projekt im Internet ihre Stimme. Damit verfehlte St. Sixti zwar den mit 1000 Euro dotierten Publikumspreis, den die Ev. Kirchengemeinde Egelsbach mit ihrem Projekt „Übernahme der kommunalen Gemeinde-Bücherei“ und 15 083 Stimmen erreichte.

Doch da die Northeimer unter den besten 30 Gemeinden sind, können sie sich Hoffnungen auf einen der drei Jury-Preise oder einen Förderpreis für herausragende Projekte machen. Die Gewinner werden Ende April bekannt gegeben.

„Auf den zehnten Platz bei der Publikumswahl sind wir richtig stolz, weil auch die Idee der Deckenpatenschaften viele Menschen mit dem Kircheninnenraum verbindet“, sagt Dr. Christian Steigertahl vom Kirchenvorstand. Bisher seien mehr als 25 000 Euro zusammengekommen. Fast 120 Paten seien gefunden, für die Hälfte der Deckenbilder würden aber noch weitere gesucht.

Das Projekt wurde 2014 vom St.-Sixti-Förderverein ins Leben gerufen. Über 400 Motive des vor etwa 200 Jahren gemalten himmlischen Paradiesgartens warten seitdem darauf, Paten zu finden. Für Förderbeiträge zwischen 50 und 600 Euro können Patenschaften für unterschiedlichste Motive erworben werden.

Starten soll die Sixti-Innenrenovierung im Frühjahr 2016. 750 000 Euro muss die Gemeinde selbst aufbringen. 300 000 Euro hat der Förderverein dafür bereits zusammengetragen. (goe)

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