Umfrage von Radio ffn ist weiter Stadtgespräch

So soll Northeim attraktiver werden: Die Visionen der Bürgermeister-Kandidaten

Northeim. Die Diskussionen darüber, ob Northeim nun wirklich schrecklich ist, oder notorische Nörgler nur alles schlecht machen, nimmt in den sozialen Netzwerken kein Ende.

Zu dem Thema, das mittlerweile Stadtgespräch ist, haben sich auch die beiden Bürgermeisterkandidaten Jörg Dodenhöft und Simon Hartmann im Internet geäußert.

Das sagt Jörg Dodenhöft

JörgDodenhöft

Durch die Berichterstattung im Vorfeld der ffn-Aktion am Bahnhof sei durch die Befragten ein Bild von der Stadt entstanden, wonach Northeim nichts zu bieten habe und langweilig sei, schreibt Jörg Dodenhöft. Das könne und wolle er so nicht stehen lassen. „Ich bin mir sehr wohl bewusst, dass es aus den verschiedenen Bereichen der Northeimer Bevölkerung auch kontroverse Meinungen gibt, was die Attraktivität und das Potenzial Northeims betriff“, so Dodenhöft weiter. Bekannt sei auch, dass es viele „Baustellen“ gebe, die dringend in Angriff genommen werden müssten.

Für die kommenden zehn bis 15 Jahre will der Bürgermeisterkandidat zusammen mit den Bürgern der Kreisstadt ein Zukunftsbild für die weitere Entwicklung der Stadt entwerfen.

„Northeim ist eine l(i)ebenswerte Stadt, wo ganz unterschiedliche Menschen ihren Platz finden und sich entfalten können“ schreibt Dodenhöft und fügt hinzu: „Jugendliche verlassen Northeim, weil sie studieren oder in einem anderen Ort eine spezielle Ausbildung machen können.“ Nicht alle würden wieder zurückkommen, so Dodenhöft weiter. Doch man müsse ihnen das Gefühl geben, dass es sich lohnt, ihre Zukunft in Northeim zu gestalten.

Das sagt Simon Hartmann

„Ich bin Northeimer durch und durch, der sich seit vielen Jahren mit Herzblut und Leidenschaft für seine Heimat einsetzt – beruflich, politisch und ehrenamtlich“, schreibt Simon Hartmann. „Weil ich an diese Stadt glaube!“

SimonHartmann

Northeim könne durchaus auch „cool“ meint Hartmann und nennt die NDR-Sommertour im vergangenen Jahr als Beispiel. „Der 23.12. steht vor der Tür, und an diesem Abend wird unsere Münsterweihnacht aus allen Nähten platzen“, erwartet Hartmann. „Unsere Stadthalle lebt, wir haben mit dem Bürgersaal, dem Jugendzentrum, dem Medienzentrum, unseren Dorfgemeinschaftshäusern, Kneipen, Restaurants und Gaststätten viele tolle Stätten für Musik, Kunst, Kultur und gutes Essen sowie ein Sportangebot vom Feinsten“, so Hartmann.

Natürlich gebe es wie in jeder Stadt „ordentlich Verbesserungsbedarf“. Da will Hartmann mit allen gemeinsam anpacken und appelliert an alle Kritiker, sich daran zu beteiligen, die Stadt lebenswert zu machen.

Als Bürgermeister werde er gerne kräftig mitwirken, schreibt Hartmann und kündigt an, die nächsten Wochen nutzen zu wollen, um genau zuzuhören und mit den Menschen in dieser Stadt gemeinsam Lösungen zu entwickeln. „Damit die nächste Überschrift lautet: Northeim ist eine coole Stadt.“

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