Sommerferien: Lkw-Fahrer können Fahrverbote umgehen

Northeim. Speziell in den beiden Sommermonaten Juli und August haben es Spediteure schwerer als sonst, ihre Waren an den Wochenenden zu den Kunden und Empfängern zu befördern.

In diesen beiden Monaten kommt zu dem ganzjährig bestehenden Fahrverbot für Lastwagen an Sonn- und Feiertagen noch ein zusätzliches Fahrverbot an den Samstagen hinzu.

Ganzjährig gilt das Sonn- und Feiertagsfahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen sowie Lastwagen mit Anhängern. Hinzu kommt vom 1. Juli bis 26. August das Fahrverbot gemäß der Ferienreiseverordnung an den Samstagen zwischen 7 und 20 Uhr für bestimmte Strecken wie in unserem Bereich die A7.

Damit den Spediteuren nicht völlig die Hände gebunden sind, hat der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) zum dritten Mal eine Ausweichstreckenkarte herausgegeben.

Darin wird beschrieben, wie die vom Fahrverbot betroffenen Straßen umfahren werden können, um Waren zum Ziel zu bringen. Das funktioniert in unserer Region ab Göttingen in Richtung Norden (und natürlich umgekehrt) über die B 3 über Northeim, Einbeck und Alfeld nach Hannover sowie über die B 64 über Gandersheim und weiter über die B 248 über Seesen, Lutter und Salzgitter Richtung Braunschweig. Die Ausweichstrecken sind mit den Verkehrsbehörden, in diesem Fall mit Bad Gandersheim, abgestimmt, bestätigt Vize-Chef Sebastian Post, um sicherzustellen, dass die Ausweichrouten dafür ausgelegt sind.

Proteste von Anliegern, die in dieser Zeit ein verstärktes Schwerlastaufkommen hinnehmen müssen, sind Post bisher noch nicht zu Ohren gekommen.

Dafür boomt der Verkauf der Spezialkarten des BGL, die es inzwischen auch in polnischer, russischer und tschechischer Sprache gibt. „Wir haben mehr als 30 000 Exemplare verkauft“, bestätigte ein Sprecher auf HNA-Anfrage. 

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