SPD: Münsterplatz in Northeim jetzt befestigen

Aufgeweicht und matschig: Der Northeimer Münsterplatz präsentiert sich derzeit in keinem guten Zustand. Die SPD-Stadtratsfraktion will jetzt eine schnelle Lösung und schlägt eine Befestigung mit Rasengittersteinen vor. Foto: Gödecke

Northeim. Die Northeimer SPD-Ratsfraktion hat ihren Antrag zur Entwicklung der Fußgängerzone von Ende Januar präzisiert und die Stadtverwaltung zur Eile ermahnt.

Insbesondere die Befestigung des Münsterplatzes, als der erste von vier im SPD-Antrag genannten Punkten, soll schnellstens angegangen werden, heißt es in einem Schreiben, das die Sozialdemokraten an Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser adressiert haben.

Sie fordern den Bürgermeister auf, bereits bis zur nächsten Sitzung des Bauausschusses am 10. März die technische Machbarkeit der Münsterplatz-Befestigung mit Rasengittersteinen zu prüfen und Aussagen über die Kosten zu machen.

Betrachte man den augenblicklichen Zustand des Platzes, so würden dort kurzfristig Instandsetzungsmaßnahmen notwendig, fährt Ernst fort. Wenn eine Befestigung mit Rasengittersteinen technisch möglich und finanziell darstellbar sei, dann sollte die Maßnahme begonnen werden, sofern sie eine Mehrheit im Rat findet.

Rasengittersteine 

Konkret beantragen die Sozialdemokraten als Eilbeschluss der Ratsgremien folgendes: „Mit den aus dem Haushalt 2014 noch vorhandenen Mitteln wird die Rasenfläche des Münsterplatzes unter Beibehaltung der grundsätzlichen Struktur des Platzes (Wege und Bäume) mit Rasengittersteinen befestigt.

Im Etat 2014 waren auf Antrag von SPD und Grünen seinerzeit 100.000 Euro für die Sanierung der Fußgängerzone eingestellt worden, Geld, das bisher noch nicht ausgegeben wurde.

Kritik an Irritationen 

Zugleich kritisiert Fraktionschef Berthold Ernst, dass die Stadtverwaltung den SPD-Antrag zur Entwicklung der Fußgängerzone vom Januar 2015 den Ratsmitgliedern lediglich als Mitteilungsvorlage hat zukommen lassen und dass darin lediglich von einem „Schreiben der SPD-Ratsfraktion“ die Rede sei. Es habe sich jedoch um einen Antrag gehandelt, der von den Ratsgremien auch behandelt werden solle. Aufgrund dieser „Irritation“, wie Ernst es formuliert, müsse die SPD jetzt noch einmal mit einem Aufklärungsschreiben nachlegen und auf die Eilbedürftigkeit hinweisen.

Die Punkte zwei bis vier des SPD-Antrags vom Januar sind nach den Worten von Ernst zwar auch eilig, bedürften wegen der Tragweite der Beschlüsse aber noch einer grundlegenden Beratung.

Dabei geht es um: 

2. die Diskussion um eine Verkleinerung der Fußgängerzone,

3. die Erneuerung der Fußgängerzonen-Oberfläche und

4. Stärkung des Stadtmarketings mit Veranstaltungsmanagement und Fragen der Sauberkeit. (goe)

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