Kosten betragen pro Platz geschätzt 4000 Euro

Sportbund: Stadt Northeim soll überdachte Spielerbänke kaufen

Northeim. Der Kreissportbund Northeim-Einbeck hat den Antrag der Northeimer FDP-Stadtratsfraktion begrüßt, für alle Sportplätze auf den Northeimer Dörfern überdachte Spielerbänke anzuschaffen.

Die örtlichen Sportvereine sollten den von Eckhard Ilsemann gemachten Vorschlag durch eigene Anträge an die Stadt unterstützen.

Der Ilsemann-Antrag sieht vor, dass alle zum Stadtgebiet gehörenden Plätze zwei solcher Spieler- und Betreuerkabinen erhalten sollen. Lediglich den Aufbau sollen die Vereine in Eigenarbeit bewerkstelligen.

Die Kosten betragen laut FDP pro Platz geschätzt 4000 Euro. Als Muster seien die Spielerbänke auf dem Kunstrasenplatz von Eintracht Northeim zu besichtigen, hieß es im Antrag.

Der Kreissportbund, so sein stellvertretender Vorsitzender Gerhard Haupt, stelle sich inhaltlich voll hinter den Vorschlag und lobe die Initiative, die auch dem dem Jugendspielbetrieb zugute komme. Mannschaften und Betreuer würden vor Wetterunbilden geschützt.

Gerhard Haupt

Nach dem überragenden Investment der Stadt für das Kernstadtprojekt Kunstrasenplatz“ sei die Realisierung des Vorschlags der FDP eine folgerichtige Maßnahme. So könne der schon so oft gebrauchte Begriff der Sportstadt Northeim weiter mit Leben erfüllt werden. Haupt: „Und zur Stadt gehören auch die Dörfer.“

Der Kreissportbund appelliert an alle Vorstände der Vereine in den Northeimer Dörfern, eigene Anträge hinterher zu schicken. In ihnen soll das Interesse an solchen Kabinen signalisiert und gleichzeitig die Bereitschaft erklärt werden, diese selbst aufzustellen.

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.