Stadt Northeim hilft bei Klapperdeckeln

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Schnelle Abhilfe: Auf der Ortsdurchfahrt von Hohnstedt wurden die ersten Deckel der Kabelschächte repariert. Das freut natürlich die Anwo hner. 

Viele Jahre war Wolfgang Kippenberg genervt. Zum einen von dem Verkehr, der täglich auf der Ortsdurchfahrt durch seinen Heimatort Hohnstedt fährt. Zum anderen von den lockerren Deckeln der Kabelschächte in der Fahrbahn.

Kippenberg wohnt direkt an der Ortsdurchfahrt. Seit etwa drei Jahren, sagt er, habe der Krach noch mehr zugenommen, da durch die Bauarbeiten auf der Autobahn 7 immer mehr Fahrzeuge auf der Umleitungsstrecke durch Hohnstedt rollen – und das Tag und Nacht. Seinem Ärger hatte er vor einiger Zeit in der Northeimer HNA-Redaktion Luft gemacht.

Doch die Abende und Nächte mit klappernden Deckeln sind für Wolfgang Kippenberg und viele andere Anwohner der Hohnstedter Ortsdurchfahrt endlich vorbei: Die Mitarbeiter des städtischen Eigenbetriebs Abwasser (EBA), der für die Kanalschächte und -deckel zuständig ist, waren in den vergangenen Tagen fleißig und haben die maroden Klapperdeckel repariert. Wolfgang Kippenberg und seine Nachbarn sind natürlich glücklich und zufrieden, auch, weil ein Vertreter der städtischen EBA, der bei einem Gespräch vor ein paar Tagen in Hohnstedt schnelle Abhilfe zugesagt hatte, Wort gehalten hat. „Jetzt klappert hier nichts mehr“, so der Hohnstedter am Freitag. Laut Northeimer Stadtverwaltung führen Verschleißschäden an den Deckeln zu den lauten Geräuschen. Das sei, wie beim Beispiel Hohnstedt mit 10 000 Fahrzeugen, die täglich durch den Ort rollen, nicht zu vermeiden. Bürgermeister Simon Hartmann ergänzte, dass diese Verschleißschäden nicht nur in Hohnstedt für Probleme sorgen, sondern in vielen Straßen der Stadt Northeim und ihren Ortschaften.

Man sei aber bemüht, nach und nach für Abhilfe zu sorgen, so der Verwaltungschef weiter.

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