Stadt räumt ein: Hinweisschild für Radfahrer fehlt

Einmündung: Für die aus der Mendelssohnstraße kommenden Autofahrer fehlt der Hinweis, dass hier auch von rechts Radfahrer kommen dürfen. Foto:  Weiss

Northeim. Der Kreisverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) beharrt darauf, dass die Beschilderung an der Einmündung der Mendelssohn-Straße auf die Einbecker Landstraße unzureichend ist.

Die Stadtverwaltung hat nun eingeräumt, dass der ADFC recht hat.Dieser hatte auf eine Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Straßenverkehrs-Ordnung hingewiesen. Dort heißt es zu Einmündungen auf Straßen mit Radwegen, die in beiden Richtungen freigegeben sind: „An Kreuzungen und Einmündungen sowie an verkehrsreichen Grundstückseinfahrten ist für den Fahrzeugverkehr das Zeichen 205 „Vorfahrt gewähren“ oder Zeichen 206 „Halt Vorfahrt gewähren“ jeweils mit dem Zusatzzeichen mit dem Sinnbild eines Fahrrades und gegengerichteten waagerechten Pfeilen anzuordnen.“

Zusatzschild: Dieses Schild müsste an den Einmündungen montiert werden.

„Grundsätzlich hat der ADFC recht“, heißt es nun aus dem Rathaus. Da die Einbecker Landstraße aber Bundesstraße sei, wolle man mit der Landesstraßenbaubehörde in Bad Gandersheim Kontakt aufnehmen. Die Behörde müsse für die Beschilderung sorgen. Gemäß der Verwaltungsvorschrift müssten auch einige Grundstücksausfahrten mit dem Zusatzschild ausgestattet werden, meinte Andreas Vieweg vom Ordnungsamt.

Außerdem will das Ordnungsamt der Stadt zusammen mit der Polizei und dem ADFC die innerstädtischen Radwege abfahren, um Gefahrenstellen festzustellen. Der ADFC fordert seit längerem eine spezielle Radwegeschau.

Nach einem Unfall mit einem Fahrradfahrer hatte der ADFC bemängelt, dass Autofahrer, die von der Mendelssohn-Straße auf die Einbecker Landstraße einbiegen wollen, nicht mit einem Zusatzschild darauf hingewiesen werden, dass dort der Radweg aus beiden Richtungen befahren werden darf. Die Stadt hatte eine Pflicht zur Beschilderung zunächst bestritten.

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