Bürgermeister will erneut Gespräche führen

Stadthalle Northeim: Ziel bleibt dauerhafter Betrieb

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Stadthalle Northeim

Für die Northeimer Stadthalle wird nach wie vor ein dauerhafter Bedarf gesehen. In welcher Form der künftige Betrieb letztlich erfolgen wird, ist allerdings noch offen.

Eine Schließung würde mit erheblichen negativen Folgen für die weitere Entwicklung der Stadt Northeim einhergehen. Das hat die Stadt Northeim auf HNA-Anfrage betont. Ziel sei, einen dauerhaften Betrieb zu gewährleisten.

Bürgermeister Simon Hartmann hat angekündigt, erneut Gespräche mit den Nutzern der Halle und der Politik zu dem Thema zu starten. 

Hintergrund: Der Northeimer Tomas Sniadowski, der die Stadthalle als Betreiber übernehmen wollte, hatte sein Angebot zurückgezogen.

Doch wie hoch ist eigentlich die Auslastung der Halle? Laut Stadt haben zwischen August 2017 und August 2018 106 Veranstaltungen stattgefunden – davon hat die Stadt 15 Veranstaltungen ausgerichtet und der Stadthallen-Förderverein 14 Veranstaltungen.

Laut Stadtverwaltung wurden die 14 Veranstaltungen des Stadthallen-Fördervereins im genannten Zeitraum von genau 6278 Zuschauern besucht – das sind durchschnittlich 450 Zuschauer pro Veranstaltung. Seit drei Jahren erhalte der Förderverein einen jährlichen Zuschuss von 5000 Euro – für diesen Betrag müsse der Verein unter anderem den Theaterring eigenverantwortlich fortführen. 

Hinsichtlich der Kostenstruktur sei aber anzumerken, heißt es, dass in den zurückliegenden drei Jahren im Schnitt ein Defizit von 286 000 Euro jährlich entstanden sei. Darin enthalten sind auch Personalkosten, unter anderem für die Stadthallenmanagerin und die Hausmeister, sowie für die Nebenkosten für die Halle.

Eine Möglichkeit für eine besseren Auslastung sieht die Stadt übrigens in der Tatsache, dass die Stadthalle Göttingen wegen einer aufwendigen Sanierung demnächst für mehrere Jahre nicht als Veranstaltungsort zur Verfügung steht.  

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