Erste Sitzung des Ausschusses

Stadtsanierung in Northeim: Es gibt noch viel zu planen

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Enge Nachbarschaft: Die historische Architektur des St.-Blasien-Komplexes und das in den 1970er-Jahren entstandene City-Center bilden einen deutlichen Kontrast. Dieser soll bei der Stadtsanierung deutlich verringert werden.

Northeim. Die Innenstadtsanierung in Northeim kommt nur langsam in Fahrt.

Wie Stadtbaurat Lars Bredemeier und Stadtplaner Christian Gebehenne in der konstituierenden Sitzung des Sanierungsausschusses am Mittwochabend ankündigten, ist das kommende Jahr vor allem für Planungsarbeiten vorgesehen.

Außerdem soll ermittelt werden, welche Anforderungen die Bürger an die Innenstadt, insbesondere die Fußgängerzone, stellen und welche Gestaltungswünsche sie haben.

Als Baumaßnahme ist demnach für 2017 die Aufwertung des City Centers und der Sonnen-Passage vorgesehen. Zum einen soll der Südeingang des City-Centers umgestaltet werden. Gedacht ist dabei nach Gebehennes Worten vor allem daran, die unmittelbare Nachbarschaft zwischen der historischen Bausubstanz des St.-Blasien-Komplexes und der Siebzigerjahre-Architektur des City-Centers harmonischer zu gestalten. Zum anderen soll die Rückseite des City-Center-Komplexes umgestaltet werden.

Offen dabei ist allerdings noch, in welchem Umfang das überhaupt möglich ist. Denn, wie Stadtbaurat Bredemeier in der Sitzung einräumte, konkrete Gespräch mit dem Center-Management darüber habe es noch nicht gegeben. Aber nicht nur die Stadt werde dafür Geld und Fördermittel einsetzen müssen, auch das City Center wird investieren müssen. „Das ist ein Angebot“, sagte Bredemeier zu den Umgestaltungen. Angesichts der möglichen Förderung sei es aber attraktiv.

Im Mittelpunkt der ersten Sitzung des Sanierungsausschusses stand die Frage, wie die Beteiligung der Bürger am Umgestaltungsprozess organisiert werden kann. Bredemeier schlug die Einrichtung eines Sanierungsbeirats vor, in dem Bürger, Geschäftsleute und Hauseigentümer ihre Vorstellungen formulieren können. Einen Beschluss fasste das Gremium dazu nicht. In seiner nächsten Sitzung am 20. September soll darüber weiter beraten werden. 

Mehr zum Thema in der Mittwochausgabe der Northeimer und der Sollinger HNA

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