Zustand von Elektroinstallationen ermitteln

Stadtwerke Northeim: 3000 Haushalte bekommen Fragebögen

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Es geht um Geräte und Installation: Bei der anonymen Befragung soll auch auch erfasst werden, welche Elektrogeräte es im Haushalt gibt.

Northeim. Die Stadtwerke Northeim wollen den Zustand von Elektroinstallationen in Gebäuden ermitteln. Daher bekommen nun 3000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Stromkunden einen Fragebogen zugeschickt.

Die Stadtwerke Northeim (SWN) unterstützen ein bundesweites Forschungsprojekt, das den Zustand von Elektroinstallationen in Gebäuden ermitteln soll. Laut SWN-Pressesprecher Lars von Minden sollen 3000 nach dem Zufallsprinzip ausgewählte Stromkunden einen Fragebogen zugeschickt bekommen.

Zum einen solle der Ist-Zustand der elektrischen Gebäudeinstallation aus der Sicht der Endverbraucher ermittelt werden. Zum anderen seien auch der Ausstattungsgrad und das Nutzerverhalten bezogen auf die Elektrogeräte von großem Interesse.

Laut Thorsten Buschjost, Leiter der Abteilung Technik-Strom bei der SWN, ändere sich das Nutzerverhalten mit elektrischen Geräten mit der Zeit. Vor dem Hintergrund des stetig wachsenden Ausbaus der erneuerbaren Energien müsse zudem Technik und Infrastruktur weiterentwickelt werden, um dem Bedarf an eine zuverlässige Energieversorgung gerecht zu werden.

Ein vom Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie geförderter Forschungsverbund soll nun dazu beitragen, neue Konzepte zur Sicherung der Stromversorgung zu entwickeln.

Lars von Minden

Ausgeführt wird die Kundenbefragung laut SWN-Mitteilung von einer renommierten Forschungsgruppe bestehend aus Wissenschaftlern der Fachhochschule Südwestfalen (Soest) und der Leuphana Universität Lüneburg.

SWN gibt keine Daten weiter

Stadtwerkesprecher Lars von Minden: „Wir versenden in diesen Tagen die Fragebögen, die ausgefüllt innerhalb von zwei Wochen zurückgeschickt werden sollten.“ Nach Angaben der Forschungsgruppe müssen Kunden sich für die Beantwortung etwa eine halbe Stunde Zeit nehmen. Bei den meisten Fragen reiche ein Ankreuzen.

Um zu gewährleisten, dass Namen und Adressen der SWN-Kunden nicht für andere Zwecke genutzt werden, seien keine Daten weitergegeben und die Unterlagen der Befragung auch nur von den Stadtwerken zusammengestellt worden. Der SWN-Sprecher: „Es wird zudem garantiert, dass alle Angaben anonymisiert ausgewertet und streng vertraulich aufbereitet werden.“ Auch würden den Teilnehmern keine neuen Produkte oder Verträge angeboten.

Kontakt: Stadtwerke Northeim, Thorsten Buschjost, Telefon 05551 / 6005 301.

Für den Fall, dass Trittbrettfahrer die Aktion nutzen, um bei Kunden anzurufen und dann vorzugeben, im Rahmen der Kundenbefragung Informationen abzufragen, empfehlen die Stadtwerke das Gespräch direkt zu beenden. Auf keinen Fall sollten sensible Daten wie Kundennummer, Zählernummer oder eine Bankverbindung weitergeben werden.

Ohne Marke absenden

Die Teilnahme an der Befragung sei freiwillig und kostenlos. Der ausgefüllte Fragebogen sollte mit einem beigefügten Briefumschlag auf dem Postweg ohne Marke und ohne Absenderangabe an die Stadtwerke gesandt werden. (goe)

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