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Energie und Wasser: Abrechnungen der Stadtwerke Northeim kommen später

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Von: Kathrin Plikat

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Ein Gaszähler: Die Jahresrechnungen für Energie und Wasser werden von den Stadtwerken Northeim später verschickt. Archi
Ein Gaszähler: Die Jahresrechnungen für Energie und Wasser werden von den Stadtwerken Northeim später verschickt (Symbolbild). © Matthias Freese/Archivbild

Der Versand der Jahresabrechnungen für Energie und Wasser durch die Stadtwerke Northeim (SWN) verzögert sich. Grund ist, dass wegen der Entlastungspakete des Bundes Änderungen an der Software vorgenommen werden müssten.

Northeim – Normalerweise erhalten Energie- und Wasserkunden der Stadtwerke die Jahresverbrauchsabrechnungen Ende Januar, so SWN-Sprecher Lars von Minden. Das funktioniere in diesem Jahr nicht, weil unter anderem in den Jahresrechnungen für 2022 die Dezember-Soforthilfe für Gas und Wärme berücksichtigt werden müsse, heißt es weiter. Die Rechnungen sollen nun um den 6. Februar verschickt werden.

Gleichzeitig weist von Minden darauf hin, dass die komplexen Regelungen zu den erst Ende Dezember beschlossenen Preisbremsen für Strom-, Gas- und Wärmelieferungen zum 1. März in den Jahresrechnungen und damit bei der Berechnung der Abschläge für 2023 noch nicht berücksichtigt werden.

Darum würden die neuen monatlichen Abschlagsbeträge auch erst ab März 2023 neu ermittelt. Für Januar und Februar solle die finanzielle Entlastung dann rückwirkend greifen. Das bedeute aber auch, dass SWN-Kunden im Januar und Februar noch die „alten Abschläge zahlen müssen. Im März erfolge dann eine Verrechnung oder Gutschrift. SWN-Kunden erhalten per Post weitere Informationen über die Neuberechnung der Abschläge.

Durch die Verzögerung beim Rechnungsversand verschieben sich laut SWN auch die Zahlungsfristen: Offene Beträge aus der Jahresverbrauchsabrechnung sowie der Abschlag für den Monat Januar werden erst zum 22. Februar fällig.

Dass bereits eine Woche später der Abschlag für Februar zu zahlen sei, würden die Stadtwerke bedauern, man habe aber keine andere Möglichkeit. Zu beachten sei, dass im Januar 2023 keine Abschlagszahlungen erfolgen, da der Abschlag für Dezember für Gas- und Wärmelieferungen durch den Staat übernommen worden sei.

Sollten SWN-Kunden finanzielle Schwierigkeiten haben oder vermuten, dass sie in Zahlungsverzug geraten könnten, bitten die Verantwortlichen der Stadtwerke Northeim darum, schnell Kontakt zum Kundenserviceteam aufzunehmen, betont SWN-Sprecher von Minden: „Unser Ziel ist es, gemeinsam und frühestmöglich eine für alle Seiten konstruktive Lösung zu finden.

Weiter weisen die Stadtwerke Northeim darauf hin, dass der beschlossene reduzierte Umsatzsteuersatz statt nur für die Monate Oktober bis Dezember 2022 für Gas- und Wärmelieferungen seitens des Unternehmens für das gesamte vergangene Jahr berechnet werde. Der Umsatzsteuersatz betrage statt 19 nur 7 Prozent.

Damit würden alle Privatkunden der Stadtwerke mit ganzjähriger Gaslieferung bares Geld sparen, sagt von Minden. Diese Ausnahme gelte aber ausschließlich für die zum 31. Dezember 2022 abzurechnenden Jahresabnahmemengen.

Weitere Fragen zu den Jahresrechnungen und weitere Themen beantwortet das Kundenserviceteam der Stadtwerke Northeim unter Telefon 0 55 51/60 05 555 oder per E-Mail an service@stadtwerke-northeim.de. Online gibt es weitere Informationen unter stadtwerke-northeim.de.   (kat)

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