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Start für Kita-Neubau in Northeim rückt näher

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Von: Axel Gödecke

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Viel Holz und eine große Terrasse: So soll die neue Kindertagesstätte in der Northeimer Südstadt aussehen.
Viel Holz und eine große Terrasse: So soll die neue Kindertagesstätte in der Northeimer Südstadt aussehen. Die Ansicht zeigt den Bau von Westen, also von der Verlängerung der Sudheimer Straße aus. Skizze Planungsbüro Bröll/Dienberg © Architekturbüro Bröll/Dienberg

Die Stadt Northeim möchte auf jeden Fall noch in diesem Jahr mit dem Bau der neuen Kindertagesstätte am Martinsgraben in der Northeimer Südstadt beginnen.

Northeim - Laut Bürgermeister Simon Hartmann hat der Verwaltungsausschuss jetzt den Auftrag für die Erdarbeiten vergeben.

Entstehen soll eine Kindertagesstätte mit zwei Kindergarten- und zwei Krippengruppen für rund 80 Kinder. Die Stadt hofft, dass der Neubau im Oktober 2023 bezugsfertig ist. Ein Start zum Beginn des nächsten Kindergartenjahres im Juli/August 2023 werde nicht zu schaffen sein.

Der Standort: Die Kita wird an der Verlängerung der Sudheimer Straße (im Bild geradeaus) gebaut, im Anschluss an ein Regenrückhaltebecken, das direkt an der Ecke Martinsgraben/Sudheimer Straße geplant ist.
Der Standort: Die Kita wird an der Verlängerung der Sudheimer Straße (im Bild geradeaus) gebaut, im Anschluss an ein Regenrückhaltebecken, das direkt an der Ecke Martinsgraben/Sudheimer Straße geplant ist. © Axel Gödecke

Der Standort des Neubaus an der Ecke Martinsgraben/Sudheimer Straße, wurde von der Stadt auch deswegen gewählt, um jungen Familien in den geplanten Neubaugebieten am südlichen Wieter Kita- und Krippenplätze bieten zu können. Die Einrichtung soll aber auch generell das Platzangebot in der Stadt erweitern, vor allem im Krippenbereich.

Umgesetzt wird der Entwurf des Planungsbüros Bröll und Dienberg (Angerstein/Northeim). Die Kita soll 5,2 Millionen Euro kosten – plus die Kosten für eine Fotovoltaikanlage, die auf dem Dach installiert werden soll, sowie der Gestaltung des Außengeländes, sodass aktuell von Kosten von 6,5 Millionen Euro ausgegangen wird. So hatte der Stadtrat im Mai dieses Jahres die Finanzierung auch beschlossen.

Bezuschusst wird das Projekt laut Bürgermeister Hartmann aus dem Krippeenprogramm des Landes mit 360 000 Euro und aus dem Kindergartenprogramm mit 222 000 Euro.

Das Gebäude wird laut Planung der Architektinnen in Holzrahmenbauweise errichtet. Der Kindergarten soll in einem zweistöckigen, mit Fahrstuhl ausgestatteten Bereich untergebracht werden. Im rechten Winkel dazu ist ein einstöckiger Gebäudeteil für die Krippe vorgesehen, der mit einem begehbaren Flachdach ausgestattet werden soll. Der Entwurf sieht vor, dass von dort aus eine lange, flache, mit Bobbycars oder Rollstühlen befahrbare Rampe hinunter ins Außengelände führt.

Das 428 Quadratmeter große Flachdach des zweistöckigen Hauptgebäudes soll mit Solaranlagen versehen werden, und zwar eine Kooperation mit den Stadtwerken Northeim, die die Anlage betreiben soll.

Das Geld für den Neubau wird nach den Worten des Bürgermeisters im jetzt im Entwurf befindlichen Haushalt für 2023/24, bereitgestellt. Der Doppeletat soll in der Ratssitzung im Februar nächsten Jahres verabschiedet werden.

Von Axel Gödecke

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