Senioren-Residenz Stiemerling weiht Stätte für Lebensfreude ein

Willkommen in der Tagespflegeeinrichtung: Das Team wird hier eingerahmt von Karsten Stiemerling (links) und Ralf Haier. Foto: Oschmann

Die Senioren-Residenz Stiemerling hat am Freitag offiziell eine Tagespflegeeinrichtung am Standort Northeim an der Sudheimer Straße eingeweiht und das bestehende Angebot, in dem aktuell 166 pflegebedürftige Personen betreut werden, um einen wesentlichen Baustein erweitert.

Die Tagespflege wurde in einem bestehenden Gebäudekomplex integriert und bietet ab sofort 18 Gästen Platz. Die werden vom Leiter der Tagespflege, Ralf Haier, und einem vierköpfigen Team an fünf Tagen in der Woche betreut.

Aktuell sind noch nicht alle Plätze vergeben, erläuterte Geschäftsführer Karsten Stiemerling, der von einer fünfmonatigen Umbauphase sprach, bei der vor allem heimische Unternehmen berücksichtigt wurden. Die Kosten bezifferte er auf „mehrere 100.000 Euro“.

Stiemerling unterstrich, dass hier ein lebendiger und bunter Lebensraum geschaffen worden sei, in dem sich die Gäste so bewegen könnten, wie sie es wünschten. „Hier sollen in der Gemeinschaft alle Sinne der Gäste mit Lebensfreude angesprochen und inspiriert werden. Eine solche Gemeinschaft ist gut für die Gesundheit der Gäste“, sagte Stiemerling und ergänzte, dass die Betreuung auch eine wesentliche Entlastung für die Angehörigen darstelle.

Einrichtungsleiter Ralf Haier, der seit 1989 bei Stiemerling beschäftigt ist und zuvor dort eine Ausbildung zum Altenpfleger absolviert hat, hat zusammen mit seinem Team nicht nur die Möbel ausgesucht, sondern zum Teil sogar selbst aufgebaut. „Hier ticken alle in der gleichen Richtung“, freute er sich über diesen Gemeinsinn.

Die Begegnungen in der neuen Tagesstätte sollen seinen Worten zufolge das Leben lebenswert machen, gern auch mit viel Humor. Es solle vieles gemeinsam mit den Gästen angegangen und gestaltet werden.

„Wir sind uns unserer hohen Verantwortung bewusst und stehen zu unserem Motto „Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein“, warf Haier das Goethe-Zitat ein.

Besonders viel Applaus gab es während der Einweihung für die von Manfred Kleinert vorgetragenen eigenen Gedichte. Dabei nimmt der 85-Jährige kein Blatt vor den Mund.

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