Bahnstrecke und Bahnübergänge gesperrt

Zug stopft in Northeim Löcher unter den Schienen

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Beseitigt Gleisunebenheiten: Der sogenannte Stopfzug, der auf der Strecke nach Nordhausen zurzeit im Bereich Northeim unterwegs ist. Vor dem Zug ist eine Gleisabsenkung zu erkennen. 

Northeim. Ein knappes Jahr nachdem im Bereich Northeim Schwellen und Schienen der Bahnstrecke Richtung Nordhausen ausgetauscht wurden, lief dort nicht mehr alles glatt. An einigen Stellen haben sich die Gleise gesetzt.

Es sind Unebenheiten entstanden. Diese werden nun von einem sogenannten Stopfzug beseitigt. 

Dass nach einer Gleiserneuerung Schotter nachgestopft werden muss, sei ganz normal, erläutert Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis. Durch den Zugverkehr komme es im Gleisbett stellenweise zu Setzungen des neuen Schotters, die Gleise senken sich oder die Schienen verschieben sich seitlich. Um das zu beseitigen, wird das Gleis von dem Zug maschinell wieder in die richtige Position gebracht und zusätzlicher Schotter ins Gleisbett gedrückt.

Außerhalb des Stadtgebietes werden außerdem noch Schienen und Schwellen getauscht. Der Grund: Von den 16 000 Betonschwellen, die für die Strecke zwischen Northeim und Katlenburg gebraucht wurden, waren im vergangenen Sommer nur 7000 lieferbar, weil für stärker befahrene Strecken kurzfristig Schwellen benötigt wurden.

Nach den Worten von Bahnsprecher Meyer-Lovis gibt es keinen Grund, weshalb die Arbeit nicht wie geplant am Freitag, 8. Juli, beendet werden können. Bis Donnerstag, 7. Juli, ist die Bahnstrecke gesperrt und zwischen Northeim und Herzberg verkehren Ersatzbusse.

Bahnübergänge

Außerdem sind folgende Bahnübergänge in und bei Northeim wegen der Arbeiten gesperrt: Arentsschildstraße, Kanalstraße (bis 5. Juli), Rückingsallee (bis 8. Juli), Am Lohgraben (bis 5. Juli), Landwehr Hammenstedt (bis 3. Juli) und Kreisstraße zwischen Hammenstedt und Elvershausen (bis 4. Juli). Die Übergänge Arendschildstraße und Rückingsallee sind für Fußgänger und Radfahrer passierbar. Sie werden nur zeitweise gesperrt.

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