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Konrad-Adenauer-Damm: Sperrung bis Ende Februar verlängert

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Von: Kathrin Plikat

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Auch wenn es nicht so aussieht, wird unter dem Zelt, das die Brücke des Konrad-Adenauer-Damms in Northeim schützt, gearbeitet. Trotzdem verzögern sich die Bauarbeiten um mindestens zwei Monate.
Die Bauarbeiten am Konrad-Adenauer-Damm in Northeim verzögern sich voraussichtlich bis Ende Februar. © Hubert Jelinek

Probleme bei der Materialbeschaffung und die Witterung sorgen für eine Verzögerung bei der Sanierung des Konrad-Adenauer-Damms in Northeim.

Northeim – Mindestens zwei Monate länger als vorgesehen, nämlich bis Ende Februar 2023, werden die Bauarbeiten am Konrad-Adenauer-Damm in Northeim voraussichtlich andauern, sodass die wichtige Nord-Ost-Verbindung nicht genutzt werden kann. Das hat Henrik Hoppmann, Pressesprecher der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Bad Gandersheim, auf HNA-Anfrage mitgeteilt.

Gründe für die Verlängerung der Bauarbeiten gibt es nach seinen Worten gleich mehrere: Bei den dringend notwendigen Abdichtungsarbeiten an Fahrbahn und Tragwerk der Brücke durch eine Spezialfirma komme es unter anderem dadurch zu Verzögerungen, dass das Epoxidharz, mit dem Risse in dem Bauwerk abgedichtet werden, bei der Verarbeitung „gewissen Randbedingungen wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit unterliegt“. Die Abdichtung der Risse, die bei einer Brücke durch mechanische Belastung und unterschiedlichen Witterungsbedingungen nun mal auftreten, sei sehr wichtig, um die Lebensdauer der Brücke zu verlängern.

Aus diesem Grund sei inzwischen ein großes Spezialzelt auf der Brücke aufgebaut worden, das beheizt wird und unter dem weiter gearbeitet werden könne. Allerdings habe schon die Beschaffung des Zeltes längere Zeit gedauert als geplant, sodass sich die Bauarbeiten allein dadurch verlängert haben, so Hoppmann weiter. Dort werde aktuell weiterhin gearbeitet.

Als weiteren Grund für die Verzögerung nennt Hoppmann die nach wie vor nur sehr eingeschränkt funktionierende Versorgung mit Baustoffen, unter anderem für die Asphaltdecke.

Aber der Behörden-Sprecher hat auch noch positive Nachrichten: Zum einen wurde bereits auf der gesamten Länge des Konrad-Adenauer-Damms die Asphalt-Tragschicht erneuert. Zum anderen habe eine Fachfirma in den Seitenbereichen Bäume beschnitten sowie kranke und trockene Bäume entfernt. „Das war notwendig, um das Gefahrenpotenzial durch herunterfallende Äste oder umstürzende Bäume zu minimieren“, so Hoppmann. Diese Arbeiten wären demnächst eh fällig gewesen, somit habe eine erneute Sperrung in naher Zukunft verhindert werden können.

Die Sanierung des Konrad-Adenauer-Damms ist der erste Bauabschnitt von mehreren Baumaßnahmen in Northeim, zu denen auch die Seesener und die Einbecker Landstraße gehören (HNA berichtete). (kat)

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