Kulturausschuss ist dafür

Straßen sollen Northeims Partnerstädte ehren

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Ehemaliges Krankenhaus-Gelände: Der Verlauf von zwei der drei neuen Straßen ist bereits zu erkennen. Im Vordergrund ist die Verbindung zwischen Wallstraße und Sturmbäume. Der aufgeschüttete Erdwall rechts oben im Bild zeigt, wie die Verbindung vom Schlochauer Weg zu den Sturmbäumen verlaufen wird.

Northeim. Der Northeimer Kulturausschuss hat über die Benennung der Straßen beraten, die auf dem ehemaligen Krankenhausgelände an den Sturmbäumen entstehen. Er sprach sich für Benennungen nach Partnerstädten aus:

• Die künftige Verbindungsstraße zwischen der Straße Sturmbäume und der Wallstraße soll nach Northeims österreichischer Partnerstadt in Gallneukirchener Weg benannt werden.

Die Verwaltung hatte Robert-Schnabel-Straße vorgeschlagen. In der Diskussion im Ausschuss hieß es, so berichtete Kämmerer Jörg Dodenhöft, dass der einstige sozialdemokratische Senator und nach dem Zweiten Weltkrieg stellvertretende Bürgermeister von Northeim ja bei einer späteren Widmung einer Straße bedacht werde könne. Der gebürtige Northeimer Robert Schnabel lebte von 1888 bis 1951.

• Die künftige Verbindungsstraße zwischen der Straße Sturmbäume und dem Schlochauer Weg soll an Northeims polnischer Partnerstadt erinnern und deshalb Prudniker Weg genannt werden. Das war auch der Vorschlag der Verwaltung.

Die französische Partnerstadt Tourlaville wird ja bereits seit langem mit dem nach ihr benannten Tourlaviller Wall geehrt.

• Eine von der Straße Im Schliepas abzweigende Stichstraße soll keinen eigenen Namen erhalten, sondern der Straße im Schliepas zugeordnet werden.

Abschließend beschließt der Stadtrat über die Namensgebung.

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