Bewohner sollen miteinander ins Gespräch kommen

Südstadt in Northeim bekommt einen Stadtteil-Treff

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Werben für den Südstadt-Treff: Anna-Maria Kurz (von links), Bürgermeister Simon Hartmann, Werner Bührmann und Nabila Dervishi.

Northeim – Das neue Stadtteilprojekt „Gemeinsam in der Südstadt – vielfältig miteinander leben und gestalten“ möchte den Bewohnern der Northeimer Südstadt Möglichkeiten bieten, sich zu treffen, gemeinsam Aktivitäten zu organisieren und so das Wohnumfeld zu verbessern.

Northeims Bürgermeister Simon Hartmann, der das Projekt besuchte, begrüßte die Initiative der Werk-statt-Schule und sagte Unterstützung seitens der Stadt zu bei der weiteren Arbeit. Er und Werner Bührmann, Geschäftsführer der Werk-statt-Schule freuten sich, dass mit dem Projekt wieder aktiv in dem ehemaligen Sozialen Stadtteilgebiet Südstadt gearbeitet werden kann.

Ein ähnliches Projekt, ebenfalls getragen von der Werk-statt-Schule und damals unter dem Namen „Biwaq“ hatte es von 2009 bis 2012 in der Südstadt gegeben. Doch seitdem lag die projektbezogene Sozialarbeit im Stadtteil weitgehend brach. Das Quartier verlor über die Jahre deutlich an Bewohnern, etliche Gebäude standen und stehen teils auch heute noch leer. Sie sollen aber von der jetzt verantwortlichen Immobilienfirma nach eigenen Angaben nach Sanierung alle wieder vermietet werden.

Das neue Projekt „Gemeinsam in der Südstadt“ startet am Montag, 7. Oktober, um 17 Uhr mit einer „Suppenküche“. Ort ist das Café Dialog, Von-Menzel-Straße 2. Geplant sind danach weitere Stadtteiltreffen vorerst als Kochtermine an jedem ersten Montag im Monat.

„Wir wollen mit möglichst vielen Bewohnern ins Gespräch“, sagt Projektleiterin Anna-Maria Kurz und da biete sich das gemeinsame Kochen und Essen geradezu an, um sich über den Alltag in der Südstadt auszutauschen und Ideen für Angebote und Aktionen im Viertel zu sammeln. Alle Bewohner der Südstadt, aber auch andere Interessierte seien zu den Treffen willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht nötig.

„Wir haben bereits eine Menge Ideen, was man alles in der Südstadt machen könnte, doch wir wollen eigentlich, dass die Anregungen aus dem Kreis der Bewohner selbst kommen“, fährt Kurz fort.

Denkbar seien unter anderem Bewegungsangebote, Flohmärkte, Nachbarschaftshilfe oder auch Kunstprojekte zur Verschönerung des Quartiers.

Ansprechpartnerinnen für den neuen Südstadt-Treff sind Anna-Maria Kurz und ihre Kollegin Nabila Dervishi vom Projektträger Werk-statt-Schule. Sie haben ihr Büro im Café Dialog, wünschen sich aber für den Treff eine Wohnung im Südstadtquartier. „Möglichst im Erdgeschoss, damit wir gut erreichbar sind“, sagt Kurz.

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