Entscheidung soll am 3. Februar fallen

Supermarkt auf ehemaligem Krankenhausgelände muss warten

Northeim. Die Entscheidung, ob auf einem Teil des ehemaligen Northeimer Krankenhausgeländes der geplante 3000 Quadratmeter große Supermarkt gebaut werden kann, lässt weiter auf sich warten.

In seiner jüngsten Sitzung hat der Ausschuss Planen, Bauen und Umwelt am Dienstagabend die ausstehende Beschlussempfehlung zu einer entsprechenden Änderung des Einzelhandelskonzeptes für die Stadt Northeim erneut vertagt. Nun soll das Thema in einer Sondersitzung am 3. Februar abschließend behandelt werden.

Geduld ist weiterhin gefragt.

Begründet wurde die weitere Verzögerung der Entscheidung damit,dass den Ausschussmitgliedern erst kurz vor der Sitzung seitens derStadtverwaltung die Stellungnahmen des Norheimer Einzelhandels sowie anderer Institutionen zur Verfügung gestellt worden waren.

Die SPD-Fraktion im Northeimer Rat hatte Anfang Dezember eine entsprechende Anhörung zu diesem Thema beantragt.

Auch wenn Dirk Puche vom Planungsbüro Lange Puche während der Sitzung die Schwerpunkte der Stellungnahmen erläuterte, sahen sich die Ausschussmitglieder angesichts des Umfangs von insgesamt 69 Seiten nicht im Stande, eine Entscheidung zu treffen.

Puche kam in seiner Bewertung der Stellungnahmen zu dem Ergebnis, dass sich aus stadtplanerischer Sicht keine schlüssigen Argumente gegen die Ausweisung des Krankenhausareals als „perspektivisches Nahversorgungszentrum“ ergäben. Zu einem Großteil seien die Stellungnahmen gleichlautend mit denen, die bereits im Zusammenhang mit dem Bebauungsplan für den Bereich Sturmbäume behandelt worden seien. Und dem habe der Ausschuss ja bereits grünes Licht gegeben.

Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser betonte, dass die endgültige Größe des geplanten Supermarktes im Bebauungsplan keineswegs schon feststehe, sondern lediglich mit „bis zu 3000 Quadratmetern“ angegeben sei. Die tatsächlich Größe werde von der Politik erst noch festgelegt, so Tannhäuser. Aber dazu müssten die Gremien den Bebauungsplan zunächst weiter behandeln können, und Voraussetzung dafür sei die Verabschiedung des aktualisierten Einzelhandelskonzepts.

Von Niko Mönkemeyer

Lesen Sie auch:

- Supermarkt an den Sturmbäumen weiter in der Schwebe

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.