Fußball-Oberliga: Keine Siege für Südniedersachen am Wochenende

Göttingen will vor Northeim landen

Wolfgang Schmidt

Göttingen/Northeim. Da für die SVG Göttingen nach dem 1:2 gegen Heeslingen nach oben nichts mehr geht, wird vielleicht der Kampf um den „Südniedersachsen-Titel“ interessant. Northeim ist nach dem 2:2 in Egestorf bis auf vier Zähler an die Göttinger herangerückt und hat ein Spiel weniger ausgetragen.

„Die schwache Schiedsrichterleistung und unsere Schlafmützigkeit bei Standards“ waren für SVG-Coach Knut Nolte die Faktoren für die Heimpleite. Vehement wehren sich die SVGer aber dagegen, dass es jetzt nur noch „Freundschaftsspiele“ bis zum Saisonschluss gibt. „Wir fahren doch nicht vier Stunden hin und vier Stunden zurück nach Lingen für einen Freundschaftskick“, streubt sich Nolte gegen derartige Vermutungen. Und in Northeim wollen wir auch nicht verlieren!“ Zu diesen beiden Auswärtspartien kommen noch die Reisen zu den Freien Turnern Braunschweig und nach Bückeburg. Zuhause hat die SVG noch Uelzen, Egestorf und Spitzenbreiter Lupo wolfsburg.

Den zweiten Tabellenplatz der SVG aus der Winterpause hat sich mittlerweile der FC Egestorf-Langreder geschnappt. Wegen seiner Nähe zum Niedersächsischen Fußball-Verband ist der Klub aus Barsinghausen bei vielen Vereinen der Region und Stadt Hannover ungefähr so beliebt wie eine Sommergrippe. Doch zumindest die Teilnahme an der bevorstehenden Aufstiegsrunde zur Regionalliga dürfte dem FCEL sicher sein. Neben Spitzenreiter und Fast-Meister Lupo Wolfsburg hat nur der Klub aus Barsinghausen eine Lizenz für die Regionalliga beantragt.

„Das Ergebnis geht in Ordnung. Die Egestorfer verfügen über eine enorme Physis, das hat schon was mit Regionalliga zu tun. Sie sind berechtigt Zweiter “, kommentierte Northeims Trainer Wolfgang Schmidt das Unentschieden. Schmidt, der nach fünf Jahren als Trainer am Saisonende die Eintracht verlassen wird, attestierte seinen Akteuren vor dem beginnenden Saisonendspurt eine tadellose Einstellung. „Dass wir in der Liga als Team und Verein so positiv wahrgenommen werden, kommt nicht von ungefähr. Das haben sich die Jungs aber auch hart erarbeitet und redlich verdient“, sagt Schmidt mit Blick auf den angepeilten fünften Rang. (haz/gsd/raw)

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