Neujahrsempfang: Tannhäuser drängt auf Entscheidungen

Gespannte Zuhörer: Die Besucher des Neujahrsempfangs in der Stadthalle bei der Begrüßungsrede von Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser.

Northeim. Mehr Entscheidungsfreude hat Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser im Interesse der Stadt von der Politik gefordert.

„Keine Entscheidung zu treffen, ist nämlich zu 100 Prozent falsch und kommt uns teuer zu stehen“, sagte er beim Neujahrsempfang der Stadt am Freitagabend. Man dürfe die Lösung von Problemen nicht auf die nächste Generationen vertagen, die dafür „eine viel größere Zeche dafür zahlen müssen“, betonte er.

Rund 100 Personen waren der Einladung der Stadt zum Neujahrsempfang gefolgt. Es war das erste Mal, dass die Stadt einen solchen Empfang veranstaltet hat.

Neben Vertretern der Wirtschaft, der Kirchen, der Vereinen und der Politik. Dabei fiel allerdings auf, dass aus den Reihen des Stadtrates viele nicht den Weg in die Stadthalle gefunden hatten, insbesondere aus den Reihen von SPD und CDU.

Tannhäuser warb in seiner Begrüßungsrede unter anderem für

• einen Neubau des Rathauses in der Innenstadt. Im Vergleich zum angemieteten Gebäude am Scharnhorstplatz würde ein neues Gebäude weniger Unterhaltskosten verschlingen und zur Belebung der Innenstadt beitragen;

• und einen städtebaulichen Entwurf zur Zukunft der Fußgängerzone, der nicht nur die Flächengestaltung, sondern auch die Interessen des Busverkehrs und die Möglichkeit einer Teilöffnung der Innenstadt für den Fahrzeugverkehr beinhaltet.

Außerdem mahnte er Entscheidungen an, ob Stadthalle und Schuhwallhalle modernisiert oder durch eine kombinierte Kultur- und Sporthalle ersetzt werden sollen. Die Bürger lud er ein, an der Vorbereitung der Entscheidungen, für die sich gerade eine Arbeitsgruppe Northeim 2020 konstituiert, mitzuarbeiten.

Neue Internetseite 

Tannhäuser, der seine Rede unter unter das Motto „Gut leben, gut wohnen, gut arbeiten in Northeim“ gestellt hatte, präsentierte beim Empfang die neue Internetseite der Stadt, auf der Northeim mit eben diesem Motto für sich wirbt. Sie ist im sogenannten „Responsive Weblayout“ gestaltet, das sie für Computer, Tabletts und Smartphones gleichermaßen nutzbar macht.

„Northeim ist als Europastadt weltoffen und übernimmt zusammen mit dem Landkreis selbstverständlich Verantwortung, um Menschen Schutz, Sicherheit und - soweit es geht - auch Geborgenheit zu geben“, betonte der Bürgermeister außerdem vor dem Hintergrund des aktuellen Anstiegs der Flüchtlingszahlen aus dem Nahen Osten. (ows)

www.northeim.de

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