Terror in Paris sorgt auch im Kreis Northeim für Bestürzung

In Hardegsen wehen die Flaggen zum Volkstrauertag auf Halbmast: An diesem Tag wird im Landkreis Northeim aber auch an die Opfer der Terroranschläge von Paris gedacht. Foto: Schrader

Northeim/Nörten-Hardenberg. Als „schreckliche Gräueltaten“ beschrieb Northeims Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser die schrecklichen Anschläge in Paris mit mehr als 120 Toten.

Er bezog die Opfer gleich ein in seine Rede zum Totengedenken am Volkstrauertag. „Wir sind mit unseren Gedanken bei unseren französischen Nachbarn“, sagte er.

Auch mit Blick auf die Partnerschaft zur französischen Stadt Tourlaville hoffe Northeim auf eine positive Zukunft, so Tannhäuser. Ein Beileidsschreiben zu den Menschen dort soll möglichst schnell auf den Weg gebracht werden. Am Rathaus sind die Flaggen derzeit auf Halbmast gesetzt. In Deutschland ist das zum Volkstrauertag üblich.

Bestürzt äußerte sich auch die Bürgermeisterin von Nörten-Hardenberg, Astrid Klinkert-Kittel. Es sei nur schwer zu fassen, was in Paris geschehen ist. „Ich bin schockiert und entsetzt“, sagte sie, zumal die Nörtener Partnerstadt Bondoufle nur 35 Kilometer südlich von Paris liegt. Per E-Mail habe sie bereits Kontakt mit Bekannten aufgenommen. Ob jemand aus der Partnerstadt betroffen sei, wisse sie aber noch nicht.

„Bei solch einer Tat wird einem wieder bewusst, wie vergänglich das Leben ist und dass sich von einer Minute auf die andere alles verändern kann“, so Klinkert-Kittel. Die Stadt Nörten-Hardenberg wolle deshalb ebenfalls ein offizielles Schreiben nach Bondoufle senden, um ihr Mitgefühl auszudrücken. (zul/jus)

Hier lesen Sie mehr zu den Terroranschlägen in Paris.

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