Unternehmen wächst in allen Bereichen

Thimm-Gruppe steigert Umsatz und Gewinn

Die Unternehmenszentrale der Thimm-Gruppe in Northeim. Foto: Thimm/nh

Northeim. Für die Thimm-Gruppe mit Sitz in Northeim gehörte das Jahr 2014 zu den erfolgreichsten in der Unternehmensgeschichte.

Das Familienunternehmen steiegerte seinen Umsatz um fast 17 Prozent auf 533 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (Gewinn vor Steuern und Zinsen) stieg sogar um 35 Prozent auf auf 56 Millionen Euro.

Auch die Belegschaft wuchs deutlich, wie Geschäftsführer Jens Fokuhl am Freitag in der Jahres-Pressekonferenz betonte. So sind an den 17 Standorten in Deutschland, Tschechien, Rumänien und Polen 2827 Mitarbeiter beschäftigt, 361 mehr als im Vorjahr. In der Zentrale in Northeim stieg die Beschäftigtenzahl um zehn auf 435.

Die Eigenkapitalquote blieb mit 44,7 Prozent trotz hoher Investitionen von über 24 Millionen Euro „auf dem guten Niveau des Vorjahres“, betonte Fokuhl .

Das Wachstum sei in allen drei Geschäftsbereichen erzielt worden, wobei die Sektion Thimm Packaging Systems (vormals Thimm Schertler), die Groß-Verpackungen für Maschinenteile herstellt, mit einem Plus von 28 Prozent den größten Umsatzsprung machte. Dazu trugen die beiden 2013 eröffneten neuen Standorte in Bremen und Duisburg bei.

Auch der Bereich Displayverpackungen erzielte mit 24,5 Prozent ein überdurchschnittliches Umsatzwachstum. 2013 hatte diese Thimmsparte ein Werk in Essen übernommen. Die traditionelle Wellpappeproduktion, die 61 Prozent des Gruppenumsatzes ausmacht, steigerte ihren Umsatz um 8,1 Prozent. Insbesondere die Werke in Zentral- und Osteuropa hätten sich gut entwickelt, so Fokuhl. Auch der Zukauf eines Wellpappenwerkes in Unterschleißheim in 2014 mit 120 Mitarbeitern trug dazu bei.

Für das laufende Geschäftsjahr plant die Thimm-Gruppe ein Wachstum leicht über dem des Marktes, im ersten Quartal habe man bereits ein Plus von drei Prozent erzielen können. 2015 will das Unternehmen 40 Millionen Euro investieren (2014: 24 Millionen). Schwerpunkt sei der Bau eines neuen Wellpappewerkes bei Pfaffenhofen als Ersatz für das Werk Unterschleißheim.

In Northeim werde für 2,5 Millionen Euro eine neue Wellpappenstraße installiert. 

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