Hersteller von Wellpappe

Thimm plant Erweiterung des Werkes in Northeim

Northeim. Der Northeimer Wellpappehersteller Thimm arbeitet an Masterplan für Northeim und will wachsen. Wie genau das aussehen soll, ist aber noch offen.

Eile in Sachen Betriebserweiterung bestehe aber nicht, sagte Mathias Schliep, Vorsitzender der Geschäftsführung der Thimm-Gruppe. Für den Standort Northeim spielten zwei Erweiterungs-Varianten eine Rolle: Nach wie vor der Bau eines Hochregallagers, aber auch die Erweiterung über die Bahnlinie hinweg in Richtung Westen.

„Wie wir genau vorgehen, können wir noch nicht sagen, zur Zeit erstellen wir einen Masterplan für die Entwicklung des Standorts“, betonte Schliep am Montag in der Jahrespressekonferenz in Northeim. Als für die Firmen-Abläufe ideal bezeichnete Schliep nach wie vor den Bau eines Hochregallagers nördlich im Anschluss ans bestehende Betriebsgelände als Kern eines neuen Thimm-Logistikzentrums. Die Realisierung eines Hochregallagers war allerdings vor vier Jahren aus Klimagründen auf Widerstand bei der Stadt gestoßen.

Die Fläche auf der anderen Seite der Bahn biete den Vorteil, dass außer einem Lager auch Platz für die Produktion sei. Schliep: „Das Werk ist zu 100 Prozent ausgelastet. Wir brauchen eine Kapazitätserweiterung, und auf einem neuen Gelände hätte man die Option.“ Die Überwindung der Bahnlinie per Förderband oder Brücke stelle jedoch genehmigungstechnisch hohe Anforderungen und werde mutmaßlich lange dauern.

Die Stadt Northeim hat indes mit der Aufstellung eines Bebauungsplans für ein neues Gewerbegebiet westlich der Bahn schon eine Voraussetzung für die Thimm-Erweiterung geschaffen.

Im Northeimer Werk sind derzeit 442 Mitarbeiter beschäftigt, 13 mehr als im Vorjahr. Hinzu kommen 43 Auszubildende (plus drei). 2016 und im ersten Quartal 2017 investierte die Gruppe 2,6 Millionen Euro in den Standort, darunter waren eine hochmoderne Anlage zur Weiterverarbeitung von Wellpappe und ein neues Fahrzeug für die Werk-Feuerwehr. 

Rubriklistenbild: © Thimm

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