Thimm will Standort Northeim ausbauen

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Die Zentrale der Thimm-Gruppe in der Northeimer Südstadt.

Northeim. Der Northeimer Verpackungsmittelhersteller Thimm möchte innerhalb der nächsten zehn Jahre das Northeimer Werk erweitern und seine Produktionskapazitäten verdoppeln.

Das gab der Vorsitzende der Geschäftsführung Mathias Schliep in der Jahrespressekonferenz der Thimm-Gruppe in Northeim auf HNA-Nachfrage bekannt. Der Standort Northeim, an dem aktuell 440 Mitarbeiter beschäftigt sind, passe nach wie vor gut in die auf Wachstum ausgerichtete Unternehmensstrategie. Er sei optimal in der Mitte Deutschlands und an der Autobahn 7 gelegen.

Zur Erweiterung der Werksfläche spiele man in der Geschäftsführung mehrere Varianten durch, sagte Schliep. Zum einen ziehe man dabei den schon seit längerem im Gespräch befindlichen Bau eines Hochregallagers auf der Fläche der Holzverladerampe nördlich des jetzigen Betriebs in Erwägung.

Andererseits spiele man aber auch mit dem Gedanken, das Northeimer Werk auf der anderen Seite der Bahnlinie zu erweitern, wobei das jetzige Werk und der neue Werksteil entweder durch Tunnel oder mit Brücken miteinander verbunden werden könnten.

Im vorigen Jahr konnte Thimm-Gruppe ihren Umsatz um 4,7 Prozent auf 558 Millionen Euro steigern. Der Gewinn vor Steuern ging jedoch aufgrund gestiegener Personal- und Rohstoffkosten und auch durch den Aufbau neuer Standorte unter anderem in Bayern und Mexiko um 10,4 Prozent auf rund 50 Millionen Euro zurück. 

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