Tierische Einsätze: Schaf und Pferde flüchten vor Polizei

Symbolfoto: dpa

Northeim. Ein Schaf, das vor der Polizei flüchtet, und ein Pferd, das einen Streifenwagen beschädigt: Gleich mehrere ungewöhnliche Einsätze haben die Northeimer Polizei in der Nacht zu Montag beschäftigt.

Gegen 20.30 Uhr am Sonntag bemerkten Verkehrsteilnehmer zunächst ein Schaf auf der Bundesstraße 241 mitten in Katlenburg. Dessen Flucht endete kurze Zeit später in einer Sackgasse, sodass die eingesetzten Beamten schnell einen erfolgreichen „Zugriff“ verbuchen konnten, heißt es in der Pressemitteilung. Der ausgebüxte Texelbock wurde anschließend seinem Eigentümer übergeben.

Etwas zeitaufwändiger waren dagegen die Folgeeinsätze. Gegen 0.55 Uhr meldete eine Anwohnerin aus der Eisenbahnstraße in Northeim eine im Fenster eingeklemmte Katze. Das Tier war beim Versuch, sich aus der Dachgeschoss-Wohnung zu stehlen, einfach stecken geblieben.

Da die Anwohnerin nicht vor Ort war, musste das Tier von der Feuerwehr aus seiner misslichen Lage befreit werden. Während die Katze anschließend dem Tierarzt vorgestellt wurde, musste auch ihr Frauchen ins Krankenhaus: Die 41-jährige Northeimerin erlitt einen Schwächeanfall.

Um 1.20 Uhr waren es dann gleich sieben Pferde, die den Einsatz der Polizei erforderten. Sie waren von einer Koppel bei Suterode ausgebrochen. Ein Pferd wurde von einem Autofahrer noch im Ort eingefangen, die weiteren Tiere flüchteten auf der Straße in Richtung Sudheim. Immer wieder liefen sie über die Feldmark in Richtung B3. Dort stieß eines der Pferde auf der Flucht mit einem stehenden Streifenwagen zusammen. Das Tier blieb nach ersten Erkenntnissen unverletzt, am Funkwagen entstand jedoch leichter Sachschaden.

Das Einfangen der Tiere gestaltete sich auch für die hinzugezogenen Pferdebesitzer schwierig. Erst um 2.40 Uhr konnte das letzte Tier eingefangen werden.

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