Tier war gesund und unverletzt

Totes Pferd an der Wilhelmswiese gibt Rätsel auf

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Sucht dringend Zeugen: Bianca Engelhardt hofft, den Fall klären zu können.

Northeim. Am Montagmorgen wurde gegen 8.20 Uhr ein verendetes Pferd außerhalb seiner Weide am Weinbergsweg in Höhe der Wilhelmswiese aufgefunden.

Das Tier gehörte dem Reiterhof der Familie Engelhardt am Gesundbrunnen in Northeim und wurde laut Polizeibericht zuvor noch um 8 Uhr von Passanten innerhalb der eingezäunten Weide gesehen.

Eine gerufene Tierärztin, die das Pferd vor Ort untersuchte, konnte bei dem gesunden, zwölfjährigen Springpferd keine äußeren Verletzungen feststellen. Eine Kolik wurde ebenfalls ausgeschlossen.

Bianca Engelhardt, die in der familiengeführten Reiteranlage arbeitet, schließt eine Hetzjagd durch Hunde nicht aus. „Es kam schon häufiger vor, dass Hunde unsere Pferde gehetzt haben“, berichtet sie. Die Hundebesitzer sollen teilweise tatenlos zugesehen und mit den Worten „Der möchte doch nur Spielen, da passiert schon nichts“ geantwortet haben.

Neben dem emotionalen Verlust entstand auch ein erheblicher finanzieller Schaden. Das Pferd war ungefähr 10 000 Euro wert. Die Polizei Northeim bittet Zeugen, die am Montag, 1. August, zwischen 8 und 8.20 Uhr im Bereich der Wilhelmswiese, der Schwefelteiche oder der Tennisplatzanlage etwas auffälliges gesehen oder gehört haben, sich unter Tel. 0 55 51 / 70 05 0 zu melden.

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