Kinderschutzbund ist Initiator

Treffpunkt für Familien entsteht in der Northeimer Innenstadt

Neuer Familientreff in der Innenstadt Northim, Breite Straße-Ost, Kinderschutzbund Northeim richtetdie Anlaufstelle für Eltern, Kindere, Großltern und Interesierte ein. von links: Jutta List-Ivakovic, Geschäftsführerin Elke Witt und Jana Leibrich
+
Aus Apotheke wird Familientreff: Das Team des neuen Treffpunkts für Familien mit (von links) Jutta List-Ivakovic, Kinderschutzbund-Geschäftsführerin Elke Witt und Jana Leibrich freut sich auf die Neueröffnung Anfang Dezember am Rande der Innenstadt.

Bis vor einem Jahr gingen Arzneimittel über die Theke. Jetzt soll das Ladenlokal an der Breiten Straße-Ost in Northeim, das die Harztor-Apotheke beherbergte, neu genutzt werden. 

Anfang Dezember soll in den ebenerdigen Räumen ein Familientreff seine Pforten öffnen.

Initiator des neuen, für alle offenen Angebots ist der Kinderschutzbund Northeim. „In den frisch renovierten Räumen sind dann Familien in ihrer Vielfalt herzlich willkommen“, erläutert Projektleiterin Jutta List-Ivakovic die Zielsetzung des Vorhabens.

Geplant sei ein Treffpunkt für Eltern mit Kindern, in dem aber alle Generationen willkommen sind. Ziel sei es, ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen, zu erfahren, was es für Angebote in Northeim und Umgebung für Familien gibt oder auch gemeinsam etwas Schönes zu unternehmen.

Vorgesehen sei eine bunte Angebotspalette vom gesunden Frühstück über gemeinsames Kochen bis hin zu Angeboten der Wunschgroßeltern. Auch das Café Kinderwagen und die Eltern-Kindgruppe, die bislang ihre Treffen im Verbändehaus am Entenmarkt, dem Sitz des Kinderschutzbunds, anbieten, werden in die ehemalige Apotheke umziehen.

„Auch wer nur Lust hat, auf einen Kaffee vorbeizuschauen, ist willkommen,“ ergänzt Jana Leibrich, die mit List-Ivankowic das Projekt-Team bildet. Zudem sei das Team des Kinderschutzbundes mit von der Partie und werde bei Bedarf verschiedene Beratungsmöglichkeiten anbieten oder an andere Stellen weitervermitteln.

Kinderschutzbund-Geschäftsführerin Elke Witt freut sich, dass die Stadt Northeim und der Landkreis das Projekt mit je 15 000 Euro jährlich unterstützen wollen. Der städtische Jugendausschuss gab schon grünes Licht. 24 000 Euro müssten noch aus anderen Quellen zur Deckung des Jahresbudgets aufgebracht werden. Witt: „Wir hoffen auf Geld aus Stiftungen und Spenden.“

Ladenlokal soll Treffpunkt in der Northeimer City werden

Das neue Familienzentrum in der Northeimer City ist ebenerdig erreichbar und entsteht auf einer Fläche von 120 Quadratmetern. Es soll jeden Tag vormittags sowie dienstags und donnerstags auch nachmittags geöffnet sein. 

Neben einem offenen Bereich mit Spielecke sind ein Info-Point, eine Küche, Stühle und Tische zum Klönen, ein Stillsofa, eine Wickelecke und ein Raum für Beratungen geplant. Der Kinderschutzbund als Initiator plant auch eine Zusammenarbeit mit anderen Einrichtungen wie zum Beispiel dem Jugend- und Kulturzentrum, der Awo oder der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung.

Kinderschutzbund Northeim sucht noch einen Namen

Für den Treffpunkt sucht der Kinderschutzbund noch einen passenden Namen und schreibt einen Wettbewerb aus, bei dem kleine Preise winken. Namensvorschläge an info@kinderschutzbund-northeim.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.