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Trimm-dich-Pfad am Freizeitsee in Northeim freigegeben

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Von: Hans-Peter Niesen

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Gruppe von Männern in verschneitem Gelände an einem Turngerät
Am Schrägbarren des neuen Trimm-dich-Pfades am Seerundweg: Vertreter der Sponsoren, Ideengeber Manuel Rhode (ganz links) und Bürgermeister Simon Hartmann freuten sich am Montag trotz des winterlichen Wetters über das neue Angebot. © Hans-Peter Niesen

Ab sofort kann man sich am Northeimer Freitzeitsee mit Sportgeräten fit halten.

Northeim – Northeim hat wieder einen Trimm-dich-Pfad: Bei Winterwetter weihten gestern Sponsoren und die Stadt Northeim die Strecke mit sieben Stationen am Freizeitsee ein. Der Pfad beginnt an der so genannten Oppermannschen Brücke in Höhe der städtischen Kläranlage und führt über rund 1,5 Kilometer den Rundweg am See entlang.

Die Idee geht auf eine Initiative des an der Moringer KGS tätigen Sportlehrers Manuel Rhode aus dem Jahr 2019 zurück. Jetzt wurde sie am Seerundweg mit einem Kostenaufwand von rund 13 500 Euro verwirklicht.

Möglich wurde der Bau, weil vier Sponsoren der Stadt kräftig unter die Arme gegriffen haben. Die Lions-Hilfe Northeim spendierte 4500 Euro, die Sportstiftung der Kreis-Sparkasse Northeim 3000 Euro, das Unternehmen Wohnen in Northeim 1000 Euro und ein anonymer Spender 3000 Euro. Die Stadt steuert einen Eigenanteil von 2000 Euro bei.

Der neue Trimm-dich-Pfad ersetzt den alten, den der 1983 verstorbene Northeimer Unternehmer Walter F. Thimm im Jahr 1974 gespendet hatte. Er führte rund um die Wilhelmswiese und verfiel im Laufe der Jahrzehnte wegen mangelnder Pflege durch die Stadt.

2018 gab ihm ein Sturm schließlich den Rest. Verschiedene Initiativen zur Wiederbelebung verliefen im Sand, unter anderem wurde als Argument gegen den Wiederaufbau das Problem mit der Verkehrssicherungspflicht im Wald genannt, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Northeim.

Der neue Pfad muss allerdings noch etwas nachgebessert werden. So fehlt am Start noch eine Beschreibung mit der Länge der Strecke und der Anzahl der Stationen. Möglicherweise wird das mithilfe eines QR-Codes nachgeholt, sagte Hartmann.

An der ersten Station des neuen Pfades geht es um das richtige Training, Gesundheit und Sicherheit, das Aufwärmen sowie um Mobilisationsübungen für den Körper.

Anschließend stehen Rumpf- und Kniebeugen auf dem Programm, bevor Übungen an verschiedenen Geräten folgen. Aufgebaut sind ein Schrägbarren, Stangen unter anderem für Liegestütze mit unterschiedlichem Körperwinkeln sowie eine Bank fürs Training beispielsweise von Bauch und Rücken.

Als letzte Station wartet auf die Sportler und Sportlerinnen die klassische Klimmzug-Stange. Sie steht in der Höhe der sogenannten Schweinebucht am Ufer des Freizeitsees. (Hans-Peter Niesen)

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