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Trotz Gasknappheit: Hallenbäder im Landkreis Northeim machen nach der Sommerpause weiter

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Von: Niko Mönkemeyer

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Blick ins Northeimer Hallenbad
Das Northeimer Hallenbad ist derzeit für Besucher geschlossen. Nach den Sommerferien soll dort der Badebetrieb aber trotz der Gaskrise wieder anlaufen. © Gödecke, Axel

Die Hallenbadbetreiber im Landkreis Northeim planen mit dem weiteren Betrieb der Bäder.

Northeim – Vor dem Hintergrund der aktuellen Gaskrise fragen sich viele Menschen, die regelmäßig die Hallenbäder im Landkreis Northeim besuchen, ob der Betrieb dort im kommenden Winter wie gewohnt weiterlaufen wird, oder ob sie sich auf eingeschränkte Öffnungszeiten und niedrigere Wassertemperaturen gefasst machen müssen. Nutzer des Northeimer Hallenbades haben zudem die Frage aufgeworfen, ob das Bad, das während der Sommerferien turnusgemäß geschlossen bleibt, nach den Ferien überhaupt wieder geöffnet wird.

Porträtbild Dirk Schaper
Dirk Schaper Geschäftsführer Stadtwerke © Schrader, Roland

Diese Sorge ist aber wohl unbegründet: Auf HNA-Anfrage teilte Dirk Schaper, Geschäftsführer der Stadtwerke Northeim mit, dass vorgesehen sei, das Bad nach den Sommerferien wieder zu öffnen. Anders als in den vergangenen Jahren ruht der Betrieb im Northeimer Hallenbad aber auch in den Sommerferien nicht komplett. „Vereine, die Schwimmunterricht anbieten, können das Bad auch in den Ferien weiternutzen“, erklärt Schaper. Hintergrund dafür sei, dass es aufgrund der Corona-Pandemie einen großen Nachholbedarf an Schwimmkursen gebe. Hinzu komme, dass das Sudheimer Freibad derzeit aufgrund von Schäden an der Beckenfolie geschlossen sei. „Schwimmkurse, die dort geplant waren, finden nun im Hallenbad statt.

Im Hinblick auf die geplante Sanierung der Betonschäden unter dem Hallenbad-Becken (HNA berichtete) sei man derzeit bemüht, möglichst viele Kursangebote zu ermöglichen, damit es nach der Sanierung einen möglichst geringen Nachholbedarf gebe, so Schaper. Er geht davon aus, dass es im kommenden Jahr aufgrund der Sanierung eine längere Schließung geben werde. Danach wäre der Weiterbetrieb des 50 Jahre alten Hallenbades für die nächsten 15 Jahre gesichert.

Über eine Reduzierung der Wassertemperatur in diesem Jahr müsse angesichts der steigenden Gaspreise aber durchaus nachgedacht werden, sagt Schaper, und gibt zu bedenken, dass durch eine Senkung um zwei Grad etwa 15 Prozent Gas eingespart werden könnten.

Die Sommerpause im Nörtener Hallenbad wurde laut Jürgen Werner, stellvertretender Vorsitzender der Hallenbadgenossenschaft, verlängert. Daher wird das Bad erst nach Ende der Sommerferien wieder geöffnet. Die Wassertemperatur soll unverändert bei 29 Grad bleiben. Das Uslarer Badeland wird nach den Worten von Volker Fuchs, Vorsitzender des Fördervereins, so lange weiter betrieben, wie Gas geliefert werden kann. Einschränkungen sind nicht vorgesehen.

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