Zunächst drei Hallen, bis Ende des Jahres alle

Alle Sporthallen im Kreis Northeim sollen Unterkünfte für Flüchtlinge werden

Northeim. Künftig werden auch im Landkreis Northeim Flüchtlinge in Turnhallen untergebracht. So wurde es am Donnerstag bekannt. Am Freitagnachmittag dann doch eine andere Entscheidung.

Bis Freitagnachmittag war dieser Text auf HNA.de Stand der Dinge, bis eine andere Entscheidung bekanntgemacht wurde:

Wie der Erste Kreisrat Dr. Hartmut Heuer am Donnerstagnachmittag in der Sitzung des Kreis-Schulausschusses ankündigte, sollen zunächst drei Hallen belegt werden.

Aktualisiert um 14.50 Uhr mit anderslautender Entscheidung (siehe unten). 

Darüber, welche Hallen das sein werden machte Heuer noch keine Angaben. Eigentlich wollte der Krisenstab des Landkreises noch am Donnerstagabend darüber entscheiden. Laut Landkreis wurde diese Entscheidung aber auf den Freitag vertagt und soll erst am Nachmittag bekannt gegeben werden.

Bis Ende des Jahres werden voraussichtlich alle Sporthallen im Kreis mit Flüchtlingen belegt sein, so Heuer in der Sitzung. Hintergrund sei, dass der Landkreis dem Land Amtshilfe leisten müsse.

Derzeit sei die Feuerwehr mit zwei Lkw auf dem Weg nach Schwangau, um dort die Betten des Zeltlagers abzuholen. Sie werden für die Quartiere in den Turnhallen gebraucht.

In der Ausschusssitzung wies Christoph Dönges, Leiter des Northeimer Gymnasiums Corvinianum darauf hin, dass die Nutzung der Sporthalle für die Schüler, die Sport als Prüfungsfach im Abitur haben, gewährleistet bleiben müsste. Dies werde man nach Möglichkeit berücksichtigen, sagte Jörg Richert, Leiter des Fachbereichs Zentrale Dienste und Schulen.

Update: Wie am Freitagmittag bekanntgegeben wurde, sollen Turnhallen vorerst nicht von Flüchtlingen genutzt werden. 

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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