Abriss einer Brücke

A7-Sperrung bei Echte in beiden Richtungen aufgehoben

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Die Folge des Staus: An Knotenpunkten, wie an der Lindenbergkreuzung in Echte, staut sich der Verkehr über Kilometer zurück.

Northeim/Imbshausen/Echte. Die Vollsperrung auf der A7 zwischen den Anschluss-Stellen Seesen und Echte ist in beiden Richtungen wieder aufgehoben worden. 

Aktualisiert am 9. September um 13.25 Uhr - Der Stau in Richtung Süden hat sich laut Polizei bereits aufgelöst. In nördliche Richtung geht der stockende Verkehr ab Anschlussstelle Northeim Nord langsam in einen fließenden Verkehr über. Bis zum frühen Sonntagnachmittag sollen sich die Einschränkungen laut Polizei wieder abgebaut haben.

Zunächst war am Sonntagmittag die Sperrung in Richtung Süden aufgehoben worden, kurz darauf erfolgte die Aufhebung der Sperrung auf der Nordfahrbahn - dort waren noch Rest-Markierungsarbeiten durchgeführt worden. 

Wegen eines Brückenabrisses war die Autobahn 7 zwischen Echte und Seesen am Wochenende in beiden Fahrtrichtungen voll gesperrt, was lange Staus verursachte. Dass die Vollsperrung der A7 in der Region nicht ohne längere Wartezeiten verlaufen würde, das war aus Erfahrung abzusehen gewesen. Ab dem Samstagmorgen sorgte der Verkehr aber für Situationen, die verschiedene HNA-Leser mehrfach als "Chaos" bezeichneten.

Das Problem wird anhand der nackten Zahlen ziemlich deutlich: Am Samstasg gegen 10.30 Uhr stand der Verkehr Richtung Hannover auf zwölf Kilometern. In der Gegenrichtung waren es fünf Kilometer. Ein ähnliches Bild gab es auf der Bundesstraße 248. Während sie von Seesen Richtung Echte nur voll war, stand der Verkehr von Northeim nach Echte ab Imbshausen zeitweise komplett. So dauerte die Fahrt von Imbshausen nach Echte zwischenzeitlich 30 Minuten - sonst sind es nur drei. In Echte selbst war die B248 für Autofahrer, die nicht zum Autobahnverkehr gehören, zeitweise nicht passierbar.

Queren schwer möglich: Der Stau bringt den innerörtlichen Verkehr wie hier in Echte zum Erliegen.

Polizei regelte Verkehr an Lindenbergkreuzung

Am Knotenpunkt Lindenbergkreuzung in Echte sowie der benachbarten Autobahnabfahrt Echte waren am frühen Samstagabend drei Polizeistreifen von der Polizei Bad Gandersheim sowie der Autobahnpolizei Göttingen im Einsatz. Sie ersetzen die Ampelanlage, die für massiven Rückstau gesorgt hatte und regeln händisch den Verkehr. Im Einsatz war auch die Motorradstaffel der Polizei.

Das Eingreifen der Polizei sorgte für eine deutliche Entlastung der Bundesstraße 248. Auf anderen Umleitungsstrecken wie beispielsweise der B64 ging es stellenweise aber auch am Samstagnachmittag nur mit Schritttempo voran.

Der Stau auf der A7 war zwischenzeitlich auf 25 Kilometer insgesamt auf der Autobahn angewachsen. Da es in Fahrtrichtung Kassel in Höhe Rhüden am Samstagnachmittag einen Unfall gegeben hatte, betrug die Wartezeit zwischenzeitlich zwei Stunden. Die Stau-Länge auf den Bundesstraßen konnte am Samstagnachmittag nicht beziffert werden.

Das Lkw-Fahrverbot, das insbesondere die Ortschaft Edesheim entlasten sollte, hatte nach Auskunft eines Edesheimer HNA-Lesers nur bedingt Wirkung gezeigt. Wieder rollten die Laster durch den Ort - allerdings nicht so erheblich, wie noch vor der Sperrung für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen.

Brückenabriss ist Ursache

Grund für die Sperrung ist die Einrichtung eines 4+0-Verkehrs sowie der Abriss einer Brücke. Während der Arbeiten stand die Park- und WC-Anlage Schwalenberg in beiden Richtungen nicht zur Verfügung.

Umleitungsempfehlung

Autofahrer wurden gebeten, die beschilderten Umleitungsstrecken zu nutzen. Das waren in Fahrtrichtung Hannover ab Echte die U15 bis zur Anschlussstelle Seesen sowie in Fahrtrichtung Kassel ab Seesen die U64a bis zur Anschlussstelle Northeim-Nord.

Auffahrunfall auf der B248  bei Kalefeld

Auf der B248 kam es zu einem Auffahrunfall: Ein 41-jähriger Pkw-Fahrer bemerkte den aufgrund der A7-Sperrung stockenden Verkehr auf der Bundesstraße zu spät und fuhr am Samstagmorgen gegen 9.30 Uhr auf einen vor ihm stehenden Wagen auf. Dieser wurde wiederum auf ein drittes Auto geschoben. Insgesamt entstand ein Schaden von 4500 Euro, das meldet die Polizei. Der Unfallverursacher wurde verwarnt.

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