Bürgerbeteiligung in den Zeiten von Corona 

Umgestaltung des Münstersplatzes in Northeim: Stadt bittet um Ideen per Mausklicks

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Der Northeimer Münsterplatz soll ein neues Gesicht bekommen. Über eine neue Online-Plattform können sich jetzt die Bürger mit ihren Ideen für die Umgestaltung einbringen.

Northeim – Über eine Online-Plattform zur Bürgerbeteiligung möchte die Stadt Northeim trotz Corona und Kontaktbeschränkungen der Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, sich mit Anregungen und Wünschen an der geplanten Neugestaltung des Münsterplatzes beteiligen.

Unter beteiligungsportal.northeim.de haben Interessierte ab sofort die Möglichkeit, sich über den für die Umgestaltung ausgelobten Wettbewerb (wir berichteten) zu informieren, an einer Befragung zu den Potenzialen und der künftigen Gestaltung des Münsterplatzes teilzunehmen sowie selbst Anregungen und Kritik zu konkreten Punkten auf einer virtuellen Karte des Platzes einzutragen.

Zudem besteht die Möglichkeit, allgemeine Gedanken auf einer Pinnwand mit anderen zu teilen. Konstruktive Kritik und Ideen können dabei sowohl für den Münsterplatz im engeren Sinne als auch für die im Plan dargestellten angrenzenden Bereiche eingebracht werden. Nutzer haben auch die Möglichkeit, die dort gesammelten Anregungen zu kommentieren und ihre Erläuterungen mit Fotos in unterschiedlichen Formaten zu ergänzen.

Entwickelt wurde die Plattform in Zusammenarbeit mit der Stadt Northeim von der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft (DSK), die den Ideenwettbewerb für den Münsterplatz begleitet.

Das neue Angebot bietet aus Sicht der Stadtverwaltung nicht nur den Nutzern, die Gelegenheit, sich „direkt und basisdemokratisch im Internet“ am Prozess der Ideenfindung für „Northeims gute Stube“ zu beteiligen. Es biete auch der Stadt Northeim als Ausloberin des Wettbewerbs sowie der Kommunalpolitik und den Wettbewerbsteilnehmern die Möglichkeit, sich „in Echtzeit“ über die Entwicklung der öffentlichen Meinung zum Münsterplatz zu informieren und darauf reagieren zu können. Sollte die Plattform so von den Bürgern angenommen und genutzt werden, wie sich das die Macher vorstellen, möchte die Stadt künftig auch bei anderer Gelegenheit auf diese Weise die Öffentlichkeit an Entscheidungsprozessen beteiligen. Der möglichen Themenbandbreite sei hierbei kaum Grenzen gesetzt, heißt es dazu in der Pressemitteilung der Stadt. Denkbar sei beispielsweise die verstärkte Einbindung der Einwohner bei weiteren Gestaltungsfragen im Rahmen der Stadtsanierung.

Nach Auffassung der Stadtverwaltung könnten auch die politische Meinungsbildung und Entscheidungsfindung künftig damit unterstützt werden. Die Verwaltung betont, dass die Beteiligung an der öffentlichen Diskussion um den Münsterplatz aber auch per E-Mail oder Telefon möglich ist.

Ansprechpartner sind Andreas Vieweg (0 55 51/96 63 38; vieweg@northeim.de) und Andreas Krause-Hedenus (0 55 51/96 63 34; krause-hedenus@northeim.de) von der Stabsstelle Städtebauförderung im Northeimer Rathaus. 

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