Unabhängige Wähler fühlen sich verraten

Uwe Schlemm

Hammenstedt. Die Unabhängigen Wähler Hammenstedt (UWH) erheben Vorwürfe sowohl gegen die Christdemokraten, aber auch gegen die SPD.

Dass die CDU nicht nur ihn selbst, sondern auch seine Frau sowie Ortsbürgermeister Rainer Mosch als ungeeignet bezeichnet, die Aufsicht im Jugendraum zu übernehmen, empfindet UWH-Fraktionschef Uwe Schlemm als Beleidigung. Gleichzeitig fordert er die CDU, aber auch die SPD - die es ebenfalls abgelehnt hatte, auf diese Weise eine provisorische Öffnung des Jugendraums zu erreichen - auf, ihrerseits Vorschläge zu machen, wie der Raum für die Jugend nutzbar gemacht werden kann. Bei der Renovierung des Raums hätten CDU und SPD im Gegensatz zur UWH sich nicht durch mit Eigenleistungen beteiligt.

Der Grund, dass die Jugendpflegerin ihr Amt aufgegeben hat, sieht die UWH in der vor allem von der SPD geäußerten Kritik an der Überschreitung der vom Ortsrat genehmigten Kosten für das Inventar des Jugendraums. Die Kostenüberschreitung hätten die Jugendpflegerin und die Ortsbeauftragte Gerda Kahle zu verantworten.

Die UWH haben im Ortsrat den Gruppenvertrag mit der CDU nicht gekündigt, weil sie beleidigt gewesen sei, sondern weil die Christdemokraten sie in der Sitzung haben ins „offene Messer“ laufen lassen, betonte der UWH-Fraktionschef. Sowohl der Antrag zum Jugendraum als auch der von den Christdemokraten abgelehnte Antrag zur Instandsetzung des Weges zur Güntgenburg seien den Ex-Partnern lange vorher bekannt gewesen. Bedenken seien aber nicht geäußert worden. Stattdessen habe sich die CDU mit der SPD abgestimmt, die Anträge abzulehnen. (ows)

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