Kreis Northeim: Unwetter schlägt erneut zu

Unwetter in Fredelsloh: Dort wurde neben der Klosterkirche ein Baum regelrecht in zwei Teile zerrissen. Foto:  Beeker

Northeim/Fredelsloh. Die Feuerwehren waren am Dienstagabend in mehreren Regionen wieder im Dauereinsatz

Die Reihe der Unwetter reißt im Moment einfach nicht ab. Am Dienstagabend mussten die Einsatzkräfte des Landkreises schon wieder ausrücken, nachdem Gewitter mit kräftigen Regenschauern über mehreren Gebieten der Region niedergegangen waren.

Erheblich zugeschlagen hat der Sturm im Töpferdorf Fredelsloh. Dabei wurden neben der Klosterkirche eine Eberesche von 32 Meter Höhe und eine Linde von 25 Metern durch Windeinwirkung regerecht auseinandergerissen. Letztere stürzte über die Straße und beschädigte den Zaun des angrenzenden Keramikums. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Die Feuerwehr der Ortschaft sperrte den Bereich weiträumig ab.

Der Pressesprecher der Feuerwehr im Landkreis Northeim, Horst Lange, teilte mit, dass die Leitstelle Northeim am Dienstagabend die Feuerwehren in Uslar, Moringen, Northeim, Hardegsen, Einbeck und Dassel sowie andere Ortsfeuerwehren nach einem kräftigen Regenschauer mit Gewitter alarmiert hat.

Arbeitseinsatz in Oldenrode: Dort wurde herabgestürzte Äste mit dem Radlader beseitigt. Foto:  Lange/Kreisfeuerwehr/nh

Es mussten erneut entwurzelte Bäume von Straßen und Elektroleitungen entfernt, vollgelaufene Keller ausgepumpt und weitere Hilfeleistungeinsätze getätigt werden. Auf der Bundesautobahn ereignete sich zur selben Zeit ein Verkehrsunfall mit verletzten Personen, der ebenfalls mit den Unbillen des Wetters zusammenhing.

Baum abgesägt 

In der Moringer Ortschaft Oldenrode sind Äste von einem großen Baum auf ein Haus und auf die Straße gefallen. Nachdem der Baum von einem Mitarbeiter der Stadt Moringen begutachtet worden war, wurden die angebrochenen und alten Äste aus Sicherheitsgründen von einer Fachfirma abgesägt.

Ferner drohte dort eine Tanne auf die Straße zu fallen. Diese wurde ebenfalls abgesägt. Zwei andere Bäume, die auf Privatgelände stehen, drohten umzufallen. Da aber keine Gefahr für das unmittelbare Umfeld bestand, wurden diese zunächst nur abgesichert und am Mittwoch abgesägt. Die Feuerwehr Oldenrode, die Unterstützung von der Wehr aus Lutterbeck bekam, waren mit jeweils 13 Feuerwehrleuten im Einsatz.

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