Volksbank Mitte plant Fusion in Thüringen

Die Fusionspartner: (von links) Holger Willuhn, Björn Henkel (beide Vorstände Volksbank Mitte), die Aufsichtsratvorsitzenden Hartwig Magerhans (Volksbank Mitte) und Hermann Ludolph (Volksbank Heiligenstadt), Walter Dettenbach und Dieter Lepies (beide Vorstände Volksbank Heiligenstadt) und Rolf Döring (Vorstand Volksbank Mitte). Foto:  Weiss

Northeim / Duderstadt. Die Volksbank Mitte will weiter wachsen. Mit der Volksbank Heiligenstadt ist sie sich über eine Fusion einig geworden.

Mitte des kommenden Jahres sollen die Gremien beider Genossenschaftsbanken über den Zusammenschluss entscheiden, kündigten die beiden Vorstände Holger Willuhn (Volksbank Mitte) und Dieter Lepies (Volksbank Heiligenstadt) am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Teistungen an. Die Fusion soll zum 1. Januar 2018 vollzogen werden.

„Eine Fusion ist wie ein Heirat, mit dem Unterschied, dass man sich nicht scheiden lassen kann“, sagte Willuhn. Aber die in beiden Häusern agierenden Personen kennen sich nach seinen Worten seit Jahren. Entsprechend groß sei das Vertrauen.

„Mit der Volksbank Mitte haben wir die größte Schnittmenge“, betonte Lepies. Zu dem teilweise überschneidenden Geschäftsgebiet komme eine ähnliche Geschäftsphilosophie. „Jede Genossenschaftsbank tickt anders, aber wir ticken ähnlich“, bestätigte Willuhn.

Die fusionierte Bank werde eine Bilanzsumme von 1,1 Milliarden Euro und 275 Mitarbeiter haben, so Volksbank-Mitte-Vorstand Björn Henkel. Unter den rund 1000 Volksbanken in Deutschland sei die Volksbank Mitte dann unter den großen dabei.

Auch die Vorstandszusammensetzung soll sich nicht verändern. Die Vorstände der Volksbank Mitte, Willuhn, Döring und Björn Henkel, sollen weiter die Geschicke der Bank leiten. Die beiden Heiligenstädter Vorstände, Dieter Lepies und Walter Dettenbach, sollen als Generalbevollmächtigte die Unternehmenssteuerung und den Marktbereich Thüringen führen.

In den künftigen Aufsichtsrat sollen drei Mitglieder aus dem Bereich Heiligenstadt einziehen. Weil aber zwei Aufsichtsräte der Volksbank Mitte demnächst turnusgemäß ausscheiden wird sich die Größe des Aufsichtsrat nur um einen auf 22 Sitze vergrößern.

Mehr zum Thema in der Dienstagausgabe der Northeimer und der Sollinger HNA.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.